Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 22-18873

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Durch die aktuelle Baumaßnahme auf der Hamburger Straße zwischen Ende der A 392 und der Kreuzung mit der Siegfriedstraße wurde auch der nordwärtige Radweg unterbrochen. Zunächst wurde keinerlei Umleitung ausgeschildert und insbesondere weder der auf der anderen Straßenseite verlaufende Radweg in beide Richtungen freigegeben noch wurden entsprechende Warnhinweise für den motorisierten Individualverkehr aufgestellt. Nach Intervention eines Bürgers ist dies mittlerweile erfolgt, allerdings ist ein Zugang per Rad (oder Elektroroller etc...) zum dortigen Verbrauchermarkt und dem Weinbergweg weiterhin nur sehr umwegig (vier Ampeln bzw. ein großer Umweg über Ludwigstraße und Mittelweg) bzw. mit einer schmalen und beispielsweise für Lastenräder oder Fahrradanhänger schlecht nutzbaren Schiebestrecke zu bewerkstelligen. Ebenfalls ist von Norden die Wegeführung weiterhin unklar beschildert, wenn man aus Richtung Norden in die Siegfriedstraße abbiegen möchte.

 

Dies vorangeschickt fragen wir:

 

1. Warum wurde - obwohl stark genutzt und u.a. Schul- und Arbeitsweg - zunächst keine

    Umleitung für den Radverkehr ausgeschildert und warum erfolgt nicht standardmäßig ein

    adäquates Vorgehen?

 

2. Warum wurde nicht - wie dies für motorisierten Individualverkehr in ähnlichen Situationen

    regelmäßig geschieht - eine provisorische Fahrbahn erstellt, die weiterhin eine Zufahrt

    zum Weinbergweg ermöglicht?

 

3. Existieren seitens der Verwaltung Konzepte, wie man zukünftig frühzeitig überprüfen kann,

    welche wichtigen Wegeverbindungen im Rahmen von Bauarbeiten o.ä. für den Rad- oder

    Fußverkehr unterbrochen werden und wie man diese provisorisch mit möglichst wenigen

    Barrieren weiter ermöglichen kann.

 

gez.

 

Dennis Egbers Schoger
 

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