Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 22-19002
Grunddaten
- Betreff:
-
Westfalenplatz Querum
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- Fraktion B90/Grüne, SPD-Fraktion, Frau Keller (parteilos) im Stadtbezirksrat 112
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 112 Wabe-Schunter-Beberbach
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Entscheidung
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16.06.2022
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Beschlussvorschlag
Beschluss:
Die Verwaltung wird gebeten, die Möglichkeit folgender Maßnahmen zu prüfen:
- Begrünung des Platzes durch Grüninseln mit Baumbestand
- Parkverbot der Straße "Westfalenplatz" westlich des Platzes zur Steigerung der Verkehrssicherheit für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen auch und gerade im Zeitraum des Marktbetriebs
- Installation weiterer Spielgeräte oder auch Fitnessgeräte im Sandbereich im Norden des Platzes sowie die Installation der bereits in Aussicht gestellten Boulebahn im selben Bereich zur Steigerung der Aufenthaltsattraktivität auf dem Westfalenplatz
- Die Zugänglichkeit zu den Geschäften auf der Ostseite des Platzes barrierefrei gestalten
Sachverhalt
Sachverhalt:
Der Westfalenplatz stellt einen Zentralisationspunkt für den Braunschweiger Ortsteil Querum dar. Mit seinem zweimal wöchentlichen Marktangebot zieht er darüber hinaus Menschen auch aus umliegenden Stadtteilen an. In den letzten Jahren ist das Angebot des Einzelhandels stark zurückgegangen. Die Ladenzeile am westlichen Rand, die im Gegensatz zu der gegenüberliegenden Seite Ladenlokale mit höherer zeitlicher Konstanz aufweist, wird stark zugeparkt, wodurch die Attraktivität für zu Fuß gehende oder Rad fahrende Besucher*innen stark sinkt. Hier könnte durch ein Parkverbot entgegengewirkt werden. Dieses würde auch die Verkehrssicherheit auch und gerade für die zahlreichen älteren Besucher*innen an den Markttagen erhöhen. Gerade in dieser Vormittagszeit mangelt es nicht an alternativen Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe, etwa in der Essener Straße.
Besonders während des Markgeschehen, aber auch darüber hinaus, wird der Platz zudem als Aufenthaltsort und Treffpunkt auch und gerade durch sozial weniger gut gestellte Menschen aller Altersgruppen genutzt. Der wenig ansprechenden Architektur des Platzes könnte hierbei eine Begrünung entgegenwirken, die darüber hinaus den Platz aktuellen Nachhaltigkeitskriterien anpassen würde. Die Installation von weiteren Spiel- oder Fitnessgeräten sowie die in Aussicht gestellte Boulebahn könnten darüber hinaus die Aufenthaltsattraktivität des Platzes für alle Milieu- und Altersgruppen steigern.
Gez. Gez. Gez.
Milena Fehr Paul Klie Antje Keller
B90/Grüne SPD fraktionslos
