Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 22-18939-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Online-Ausbildungsbörse für Braunschweig?!
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 0800 Stabsstelle Wirtschaftsdezernat
- Verantwortlich:
- Leppa
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Wirtschaftsausschuss
|
zur Kenntnis
|
|
|
|
14.06.2022
|
Sachverhalt
Sachverhalt:
Grundsätzlich haben in Braunschweig und der Region Ausbildungsplatzsuchende über verschiedene Onlinebörsen die Möglichkeit nach einem freien Ausbildungsplatz zu suchen. Insbesondere sind hier die Lehrstellenbörsen der Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer sowie Bundesagentur für Arbeit zu nennen. Die Braunschweiger Zeitung betreibt ergänzend das Portal Raketenstart.tv.
Die Region Hannover bietet mit dem Online-Ausbildungsportal azubi21 darüber hinaus eine zentrale Plattform für Unternehmen und Jugendliche sowie alle 21 Kommunen der Region in übersichtlicher und aktueller Form an. Das Angebot ist kammer- und branchenübergreifend, werbefrei und kostenfrei für Unternehmen und Jugendliche.
Dieses vorausgeschickt beantworte ich die Fragen der CDU-Fraktion wie folgt:
Zu Frage 1.:
Die Börse der Region Hannover ist in ihrer aktuellen Form komfortabel in der Anwendung und ermöglicht ein schnelles Finden der eingestellten Angebote sowie eine unkomplizierte Kontaktaufnahme. Der neu hinzugekommene Nachrichtenbereich mit aktuellen Informationen rund um das Thema Ausbildung und die „Arbeitgebercommunity“ sowie die direkte Möglichkeit der Kontaktaufnahme zu anderen Portalnutzern sind weitere interessante Angebote.
Durch die mehr als 1.000 registrierten Unternehmen und die damit verbundene große Auswahl an freien Praktikums- und Ausbildungsplätzen ist die Börse für Schülerinnen und Schüler attraktiv, insbesondere auch aufgrund der kostenfreien Nutzung ohne Registrierungspflicht.
Zu Frage 2.:
Eine Umsetzung sollte den Arbeitsmarktverflechtungen entsprechend in einem regionalen Zuschnitt erfolgen. Zunächst müssten die Kosten (einmalige und laufende) und deren Finanzierung sowie die mögliche Federführung geklärt werden. Darüber hinaus sollte mit den o. g., bereits mit entsprechenden Börsen agierenden Institutionen über einen solchen Ansatz gesprochen und um Einschätzung gebeten werden. In einem weiteren Schritt wären dann möglichst viele Unternehmen zu einer möglichen Beteiligung unter Vorstellung der konkreten Rahmenbedingungen (insbesondere Kosten) anzusprechen. Denn nur mit einer großen Zahl an beteiligten Unternehmen kann eine solche Börse von Beginn an eine entsprechende Attraktivität und damit auch Akzeptanz bei den Zielgruppen erreichen.
Zu Frage 3.:
Das ist in den unter Punkt 2 empfohlenen Gesprächen zu klären, auch das Regionale Fachkräftebündnis ist einzubeziehen.
