Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Antrag (öffentlich) - 22-18934

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, wo in Braunschweig geeignete Stellen zur Errichtung von Treckingplätzen bestehen beziehungsweise wo solche Stellen hergerichtet werden können.

Die Ergebnisse sind inklusive eines Umsetzungsvorschlages zur Einrichtung eines oder mehrerer Treckingplätze dem Wirtschaftsausschuss bis zum 4. Quartal 2022 vorzustellen.   

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Campen, Trekking, Wandern und Fahrradtourismus werden in Deutschland immer beliebter. Seit wenigen Jahren etablieren sich Trekkingplätze mit minimaler Infrastruktur in der freien Natur, die zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar sind. Allein im benachbarten Schleswig-Holstein gibt es derzeit schon über 20 Trekkingplätze (https://www.wildes-sh.de/natur-erleben/uebernachtungsplaetze, zuletzt aufgerufen am 31.05.2022 um 17:00 Uhr). Sowohl Wandern als auch Radfahren haben in der Pandemie große Bedeutung als Freizeitaktivität gewonnen. Im Jahr 2021 wurden rund 4,7 Mio. Fahrräder und E-Bikes verkauft, es bildet damit nach 2020 das beste Jahr der letzten zehn Jahre.

Trekkingplätze schließen die Lücke zwischen dem Wunsch des naturnahen Campings und der Notwendigkeit Campingplätze benutzen zu müssen. Unter Trekking versteht man im Allgemeinen das Weit- und Fernwandern mit Rucksack und Zelt – Trekkingplätze dienen hierbei als Möglichkeit, nur mit Zelt im Wald oder auf einer Wiese zu kampieren. Da das Wildcampen in Deutschland richtigerweise verboten ist, bieten Destinationen und Regionen mehr und mehr sogenannte Trekkingplätze an, auf denen eine kleine Anzahl an Zelten, für ein bis zwei Nächte, kampieren dürfen.

Trekkingplätze weisen meist nur minimalistische bauliche Infrastruktur (z. B. Podest, Tisch und Bank, Feuerstelle, Kompost-Toilette) auf. Über entsprechende Angebote wird im Internet informiert. Üblich ist eine Reservierung und eine Anmeldegebühr (z. B. 10 Euro in der Eifel). Ein Treckingplatz kann ein sehr gutes Aushängeschild für Braunschweig sein. Wir wären nicht nur die erste Stadt in Niedersachsen, die ein solches Angebot bietet. Auch der Radtourismus würde profitieren und Braunschweig als Stadt attraktiver machen. Gerade nach der Corona-Pandemie ist es wichtig neue Akzente für den Tourismus zu setzen. 

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