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ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 22-19057-01

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Zu der Anfrage der BIBS-Fraktion vom 10.06.2022 (DS 22-19057) wird in Abstimmung mit der Städtisches Klinikum Braunschweig gGmbH (SKBS) wie folgt Stellung genommen:

 

Zu 1.:

 

Das Rebranding des Klinikums ist ein Mosaikstein von vielen, um den Wandel der Zeit gestärkt bewältigen zu können. So wurde der jetzige Zeitpunkt für das Rebranding vom SKBS gewählt, da unmittelbar große Projekte kurz vor der Realisierung stehen, welche große Auswirkungen auf das Gesamtunternehmen haben werden.

 

Hierzu zählen: die Umsetzung des Zwei-Standorte-Konzepts, der Wechsel der Wäsche von personalisierter Wäsche auf Poolwäsche bis hin zur Digitalisierung von Prozessen vor, während und nach dem Klinikaufenthalt. Mit der Umsetzung des Zwei-Standorte-Konzepts müssen zwangsläufig die Schilder an den Standorten ausgetauscht werden. Gleiches gilt für den Wechsel der Personalwäsche: Wo heute noch personalisierte Wäsche verteilt wird, werden künftig durch Wäscheautomaten logistische Abläufe ressourcenschonend gelöst. Diese Chance hat das SKBS genutzt, um konzeptionell und strategisch auch seine Identität zu schärfen. Wie auch der Ansatz der Neo-Ökologie der Zukunft, richtet sich das SKBS auf eine neue Art des Verbrauchs aus. Nachhaltigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang klüger nicht weniger. Anstatt einer Verknappungsmaxime geht es um den intelligenten und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Eine wichtige Rolle spielen hierbei technologische Innovationen. Viele Prozesse im Krankenhaus laufen in Deutschland auch heute noch analog und behelfen sich beispielsweise mit analogen Medien, um nicht vorhandene digitale Prozesse zu kompensieren. Mit Unterstützung der Digitalisierungstochter skbs.digital GmbH werden dank des digitalen Patientenportals im kommenden Jahr beispielsweise Formulare und Informationen von Print digital ins Portal überführt.

 

Zu 2.:

 

Alle Produkte befinden sich aktuell im Prüfstatus. Hierbei wird geschaut, ob Produkte wirklich eins zu eins ins neue Branding überführt werden müssen oder ob es eventuell alternative Lösungen gibt. In den letzten zehn Jahren konnte der Bedarf zum Beispiel an Flyern bereits drastisch reduziert werden, indem Informationen über andere Medien bespielt wurden.

 


Wir nutzen die Chance bei thematischen Aktualisierungen, die einzelnen Produkte (Printprodukte, Werbemittel) auf das neue Design umzustellen. Beschilderungen werden im Zuge der Baumaßnahmen ausgetauscht. Mitarbeiterwäsche wird im Rahmen eines neuen Wäschevertrages komplett ausgetauscht. Hierbei erfolgt eine Umstellung von personenbezogener Wäsche auf sog. Poolwäsche. Daher entsteht in den meisten Themenbereichen kein größerer relevanter Mehraufwand.

 

Zu 3.:

 

Produkte mit dem alten Signet werden sukzessive bis Ende des Jahres aufgebraucht und ausgetauscht. Nicht verbrauchte Produkte, wie Werbemittel im alten Design, werden an Kindergärten und soziale Einrichtungen gespendet.

 

Im Übrigen wird auf die Anfrage (DS 22-18711) und Stellungnahme zum gleichen Thema hingewiesen (DS 22-18711-01).


 

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