Rat und Stadtbezirksräte
Mitteilung außerhalb von Sitzungen - 22-19106
Grunddaten
- Betreff:
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Heizölschaden Klostergärtnerei Riddagshausen
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Mitteilung außerhalb von Sitzungen
- Federführend:
- 68 Fachbereich Umwelt
- Beteiligt:
- DEZERNAT VIII -Umwelt-, Stadtgrün-, Sport- und Hochbaudezernat; 0100 Steuerungsdienst; 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen; 67 Fachbereich Stadtgrün und Sport
- Verantwortlich:
- Herlitschke
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 112 Wabe-Schunter-Beberbach
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zur Kenntnis
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Erledigt
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Umwelt- und Grünflächenausschuss
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zur Kenntnis
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Erledigt
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Mitteilungen außerhalb von Sitzungen
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zur Kenntnis
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30.06.2022
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Heizölschaden auf dem Grundstück Klostergang 62
Das Gelände der Klostergärtnerei Riddagshausen wird durch die Evangelische Stiftung Neuerkerode bewirtschaftet. Zur Beheizung der Gewächshäuser wurde bislang eine Ölheizung eingesetzt, die über einen 40 m³-Heizöltank verfügte. Der Tank wurde im Juli 2021 befüllt. Aufgrund einer Leckage des Tanks sind in den darauffolgenden Tagen größere Mengen Heizöl (> 1 m³) ausgetreten. Dadurch wurde eine schädliche Bodenveränderung i. S. des Bundes-Bodenschutzgesetzes sowie eine erhebliche lokale Verunreinigung des Grundwassers verursacht.
Nach vorbereitenden Arbeiten wurde im Zeitraum vom September 2021 bis Ende Mai 2022 außerhalb der vorhandenen Gebäude eine Sanierung des heizölbelasteten Bodens durch Bodenaustausch durchgeführt. Insgesamt wurden rund 2.700 Tonnen belasteter Boden fachgerecht entsorgt. Die Aushubbereiche wurden wieder mit sauberem Boden verfüllt.
Unter dem Gebäude mit dem Heizöllager und dem Heizungsraum sowie unter dem denkmalgeschützten sog. „Kartoffelkeller“ konnte kein Bodenaustausch durchgeführt werden. Hier sind somit noch Belastungen verblieben. In diesen Bereichen erfolgt aktuell eine sogenannte hydraulische Sanierung des Grundwassers. Dabei wird Grundwasser gefördert und vom aufschwimmenden Heizöl befreit. Weiterhin sollen hier natürliche Abbauprozesse für die weitere Reinigung des Bodens genutzt werden.
Die bereits durchgeführten und die noch erforderlichen weiteren Sanierungsmaßnahmen werden im Auftrag der Stiftung Maria-Stehmann-Haus / Evangelische Stiftung Neuerkerode durch ein Ingenieurbüro fachgutachterlich begleitet und koordiniert. Dies erfolgt in enger Abstimmung mit der Unteren Bodenschutzbehörde der Stadt Braunschweig.
Die noch erforderlichen Sanierungsmaßnahmen werden voraussichtlich noch über zwei Jahren laufen. Danach werden zu Kontrollzwecken noch regelmäßige Grundwasseranalysen in ausgewählten Grundwassermessstellen durchgeführt werden müssen. Die Heizung wird künftig mit Gas betrieben.
