Rat und Stadtbezirksräte
Mitteilung - 22-19298
Grunddaten
- Betreff:
-
Vorstellung erster Ergebnisse der Untersuchungen nach dem Modell bekki des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 50 Fachbereich Soziales und Gesundheit
- Beteiligt:
- 51 Fachbereich Kinder, Jugend und Familie
- Verantwortlich:
- Dr. Arbogast
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Ausschuss für Soziales und Gesundheit
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zur Kenntnis
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01.09.2022
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Sachverhalt
Sachverhalt:
1. Rückblick
Mit Beschluss vom 06.02.2018 beauftragte der Rat die Verwaltung, ein Konzept zur Durchführung flächendeckender Entwicklungsstandsuntersuchungen in Braunschweiger Kindergärten zu entwickeln und darzustellen, welche personelle und finanzielle Ausstattung dazu erforderlich ist. Ein solches Konzept wurde dem Rat am 06.11.2018 vorgelegt und die Umsetzung des Konzepts einstimmig beschlossen.
Im Rahmen des Konzepts wurden für den Stellenplan 2019 je eine Stelle für eine/n Kinderärztin/-arzt, eine/n Sozialpädagogin/-en und eine/n Medizinische/r Fachangestellte/n jeweils mit 19,5 Stunden im Kinder- und Jugendärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes sowie der Einsatz einer zentral koordinierenden Fachberatung mit 19,5 Stunden im FB 51 vorgesehen. Mit einer Stellenbesetzung und dem Start der Entwicklungsuntersuchungen in den Kindergärten wurde frühestens nach den Sommerferien 2019 gerechnet und die Jahre 2019 und 2020 sollten der Evaluation dienen.
2. Aktueller Stand der Umsetzung und Ausblick
Die drei Stellen im Kinder- und Jugendärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes sowie die zentral koordinierende Fachberatung im FB 51 konnten zwischen November 2019 und Mai 2020 besetzt werden. Währenddessen wurde in Abstimmung zwischen den beiden Fachbereichen die differenzierte Ausgestaltung des Ablaufs und die Vorbereitung der Umsetzung der Braunschweiger Entwicklungsuntersuchung für Kindergartenkinder (kurz: bekki) begonnen, welche jedoch mit Beginn der Coronapandemie pausiert bzw. eingeschränkt werden musste. Aufgrund geltender Infektionsschutzmaßnahmen sowie bestehender Personalengpässe war eine Untersuchung in den Kindergärten zunächst nicht möglich.
Ab Sommer 2021 wurde dann die Festlegung eines Ablaufschemas für bekki und die Durchführung eines sogenannten Pretests in drei städtischen Familienzentren vorbereitet. Dieser Pretest wurde schließlich im Mai und Juni 2022 durchgeführt und Anfang Juli gemeinsam ausgewertet. Insbesondere von Seiten der Familienzentren erfolgte ein sehr positives Feedback und der abgestimmte Ablauf hatte gut funktioniert. Daher ist ab September/Oktober die Durchführung von bekki in allen städtischen Familienzentren sowie ggf. auch in weiteren städtischen Kindergärten in Stadtteilen mit besonderem Handlungsbedarf geplant. Für das Schul- bzw. Kita-Jahr 2022/23 ist es Ziel, dass erstmalig die vorgesehenen 250 Kinder durch den Kinder- und Jugendärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes untersucht werden. Eine abschließende Auswertung zum Ende der Evaluationsphase von bekki ist nach einem weiteren Untersuchungsjahr, also für Ende 2024 vorgesehen.
