Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 22-18842

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Seit einigen Jahren kommt es immer wieder zu Öl- und anderen Verschmutzungen in einem Graben, der westlich der Forststraße in Kralenriede neben der A2 entlanggeführt und dann in die Schunter eingeleitet wird. Das ist genau der Schunterverlauf, in dem seit letztem Jahr eine umfangreiche Renaturierungsmaßnahme durchgeführt wird. Bisher traten die übelriechenden Episoden (Tankstellengeruch) mindestens vier- oder fünfmal auf, zuletzt von Weihnachten bis Ende Januar und wieder von Anfang März bis Ende April, also bis jetzt. Das Umweltamt wurde jeweils informiert, reagierte auch prompt, führte Absaugungen durch und befestigte Sperrrollen an der Oberfläche des Grabens. Im Januar wurde eine Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Der Graben kommt zunächst verrohrt aus dem Kralenrieder Industriegebiet In den Waashainen in der Nachbarschaft der ehemaligen Husarenkaserne. Dort befinden sich ein Betonwerk in Verbindung mit einem Speditionsbetrieb sowie eine LKW-Reparaturwerkstatt, dahinter noch weitere Betriebe.

Inzwischen hat sich jetzt nahezu ein Dauerzustand der Ölverschmutzungen eingestellt.

Des Weiteren finden sich in dem Graben besonders nach Regenfällen graue Verschmutzungen, die sich am Grabenrand ablagern. Es könnte sich um Betonstaub handeln, der das Wasser zu einer Brühe verwandelt.

Die jetzige Situation ist nicht hinnehmbar. Dringend muss die Verschmutzungsquelle gefunden, der Verursacher zur Verantwortung gezogen, die Schäden beseitigt und dauerhafte Abhilfe geschaffen werden.

In dem Zusammenhang haben wir folgende Fragen:

  1. Um welche Substanzen handelt es sich?
  2. Was kann unternommen werden, um den verursachenden Betrieb zu ermitteln?
  3. Sind die Firmen Blötz, Papenburg, Galabeton und andere mögliche Verursacher mit Abscheideanlagen ausgestattet?

gez.

Sabine Bartsch

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