Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 22-19350
Grunddaten
- Betreff:
-
Notfallmedizinische Einsätze in Braunschweig
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- Gruppe Direkte Demokraten im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Ausschuss für Feuerwehr, Katastrophenschutz und Ordnung
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zur Beantwortung
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07.09.2022
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Sachverhalt
Sachverhalt:
In der Anfrage 22-18527 hatten wir nach der Einsatzzahlenentwicklung der Braunschweiger Feuerwehr im Hinblick auf Herzbeschwerden und Schlaganfälle gefragt; die Antwort der Verwaltung hat leider nur zu Verunsicherung in den sozialen Netzwerken geführt.
Am Grundproblem hat sich zumindest in Berlin wenig geändert, so schreibt die Berliner Zeitung am 11.7.2022:
„Aktuell kommt es nahezu täglich zum Ausnahmezustand. 2020 gab es nach Informationen der Feuerwehr 1280 Einsätze täglich. Seit Mai 2021 seien die Zahlen sprunghaft angestiegen, auf durchschnittlich 1430 (bis September). Es sei nicht erkennbar, wodurch diese Erhöhung der Einsatzzahlen verursacht wird, hieß es am Montag. Auch sei nicht klar, ob die „hohe Zahl der Einsätze dauerhaft auf diesem Niveau bleibt oder in absehbarer Zeit wieder zurückgehen“ werde.“[1][1]
Vor diesem Hintergrund präzisieren wir unsere Fragenstellung und fragen erneut:
a) Wie viele Rettungsdiensteinsätze hat es in Braunschweig jeweils in den Jahren 2019, 2020 und 2021 gegeben?
b) Anhand welcher kommunal verfügbarer Kennzahlen könnte man erkennen, ob es in 2021 zu einer Erhöhung bei Herzbeschwerden und Schlaganfällen kam? Wie haben sich diese Kennzahlen in den Jahren 2019, 2020 und 2021 entwickelt?
[1] www.berliner-zeitung.de/news/krisensitzung-bei-der-berliner-feuerwehr-unglaublich-sauer-li.245421
