Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 22-19344

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Sachverhalt

Sachverhalt:
Im Zuge der Kooperation des Fachbereichs Stadtgrün und Sport mit dem Institut für Bienenschutz des Julius-Kühn-Instituts zur Bienenstadt Braunschweig" ist hoffentlich auch einer größeren Menge an Bürgern und Gartennutzern bekannt geworden, dass im Wesentlichen nur die einheimische Pflanzenwelt einen Beitrag zur Insekten- und Wildbienenfreundlichkeit leistet. Nicht einheimische Pflanzen, auf die unsere Insekten- und Bienenwelt nicht oder nicht so gut angepasst ist, bieten keine wesentlichen Nahrungs- und Fortpflanzungsgrundlagen. Rasenflächen sind nicht insektenfreundlich. Es empfiehlt sich die Anlage von extensiven Grünflächen, die nur ein bis zwei Mal jährlich gemäht werden, wobei das Schnittgut abgeumt werden sollte. Diese Flächen sind in Trocken- und Hitzezeiten auch weniger stark austrocknungsgefährdet. Fassaden- und Zaunbegrünung mit einheimischen Kletterpflanzen sorgt für Beschattung, die der Aufheizung entgegenwirkt sowie für Bienen- und Insektenhabitate im Sommer sowie bei einem Beerenangebot für entsprechende Nahrung für Vögel sorgt.

Wie bei vielen anderen Themen auch stellt sich die Frage nach einer zielgerichteten und effizienten Öffentlichkeitsarbeit. Denn noch wissen nicht viele Braunschweigerinnen und Braunschweiger, wie sie persönlich dazu beitragen können, um dieses wichtige Anliegen zu unterstützen. 

Denkbar wäre zum Beispiel im Rahmen des Versandes der Grundsteuerzahlbescheide Anfang 2023 eine Bürgerinformation über die Anlage und Nutzung von insekten- und wildbienenfreundlichen extensiven Grünflächen und Fassaden- und Zaunflächen mit einer Kurzliste von einzusetzenden Pflanzen und Hinweis auf die auf Braunschweig angepasste Blumensamenmischung (erhältlich in der Touristeninformation) zu verschicken.

 

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

1. Wie ist der aktuelle Sachstand des Projektes in Bezug auf die umgewandelten Flächen (rückblickend und in die Zukunft gerichtet)?

2. Wie wird bei der Umsetzung des Projektes auch die Begrünung von Fassadenflächen mit einbezogen? 

3. Wie kann die vorgeschlagene Öffentlichkeitsarbeit mithilfe der Grundsteuerzahlbescheide realisiert werden?

 

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