Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 22-19349-01
Grunddaten
- Betreff:
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Anti-Mobbing-Kurse an Braunschweiger Schulen
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 40 Fachbereich Schule
- Verantwortlich:
- Dr. Arbogast
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Schulausschuss
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zur Beantwortung
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09.09.2022
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Die Prävention und Bearbeitung von Mobbingfällen ist in den Schulen ein wichtiges Thema. Da der Schulverwaltung die diesbezüglichen Strukturen und Projekte der einzelnen Schulen nicht bekannt sind, wurden die Fragen 1 und 3 an die Schulen weitergeleitet. Von den 70 Schulen in städtischer Trägerschaft haben 32 geantwortet (45 Prozent): 18 Grundschulen, 2 Grund- und Hauptschulen, 1 Realschule, 4 Gymnasien, 3 Integrierte Gesamtschulen, 3 Berufsbildende Schulen und 1 Förderschule.
Dies vorweg geschickt werden die Fragen wie folgt beantwortet:
Zu Frage 1: An 15 der Schulen, die geantwortet haben, finden Sozialtrainings statt, in denen auch die Prävention von Mobbing, Verhaltensstrategien in Mobbingfällen sowie Konfliktlösung und Gewaltfreiheit thematisiert werden.
Zu Frage 2: Die Entscheidung, Antimobbingkurse oder ähnliche Sozialtrainings anzubieten, liegt bei den einzelnen Schulen. Aktuell besteht die Möglichkeit, entsprechende Kurse über das Niedersächsische Programm „Startklar in die Zukunft“ zu finanzieren.
Zu Frage 3: Von den 32 Schulen, die geantwortet haben, geben 29 an, dass sie Unterstützungsstrukturen für die Prävention und Bearbeitung von Mobbing etabliert haben. Dabei handelt es sich um Kummerkästen, Schülersprechstunden, Angebote der Vertrauenslehrkräfte und Schulsozialarbeitenden, „Streitschlichter-Modelle“ und Mobbing-Interventions-Teams (MET).
