Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 22-19748

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

In den nächsten Jahren werden Wetterextreme (wie zum Beispiel Dürre, Hitze, Starkregen), die aus dem Klimawandel resultieren, auch in Deutschland immer häufiger eintreten. In diesem Jahr haben wir einen ersten Vorgeschmack auf diese Zukunft bekommen. In einem dicht bebauten und bewohnten Stadtteil, wie der Weststadt, sind diese Auswirkungen deutlich zu spüren. Die Luft über den versiegelten Flächen und zwischen den Häusern in den Häuserschluchten heizt sich stärker auf, als in anderen Stadtteilen oder dem Land, (Stark-) Regenwasser fließt ungenutzt in die Kanalisation oder in die Keller der Wohnhäuser und die vorhandenen Büsche und Bäume vertrocknen.


Verschiedene Maßnahmen und Instrumente könnten möglicherweise die Situation in der Weststadt verbessern. Hierzu gehören unter anderem:
- Entsiegelung oder Rückbau von Flächen, z.B. weite Teile der Emsstr. und der Parkplätze,

  Elbestraße zwischen Donaustraße und Saalestraße, Alsterplatz etc.
- Fassadenbegrünung,
- Bau von Wasserauffangbecken,
- Verschattung,
- Pflanzung von angepassten Bäumen und Büschen etc.

 

Daraus ergeben sich für uns folgende Fragen:

 

1. Welche Instrumente (zum Beispiel die oben genannten oder andere) können in der Weststadt eingesetzt werden?

 

2. Welche dieser Instrumente sind von Seiten der Stadtverwaltung für die Weststadt bereits geplant?


3. Welche Instrumente und Strategien nutzt die Stadtverwaltung, um auch die Baugenossenschaften, -gesellschaften und andere Hausbesitzer in die Pflicht zu nehmen und von der Notwendigkeit zu überzeugen?

 

gez.

Kai Brunzel

Fraktionsvorsitzender

 

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