Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 22-19812

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Vom 04. Oktober bis zum 04. November 2022 uft an allen weiterführenden Braunschweiger Schulen ab Klasse 8 eine Umfrage zu internationalen Jugendbegegnungen. Ziel soll sein, dass möglichst viele Jugendliche von Internationaler Jugendarbeit profitieren - auch diejenigen, die bisher wenig Zugang zu internationalen Angeboten hatten (Zitat aus der Pressemitteilung der Stadt Braunschweig vom 17. Oktober 2022).

Ob den Schulen im Vorfeld der Umfrage ausreichend Informationsmaterial zur Verfügung stand, ist nicht bekannt. Die Tatsache, dass die Hälfte des Umfragezeitraums in den Herbstferien liegt, schränkt die aktive Mitarbeit der Schulen an einer nennenswerten Zahl von Rückmeldungen zusätzlich deutlich ein.

 

Dass internationale Jugendbegegnungen positive Auswirkungen auf die Entwicklung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben, ist unstrittig. Daher sollten auch Stadtbezirksräte ein Interesse daran haben, dass die vorhandenen Möglichkeiten von möglichst vielen Teilnehmern aus ihrem Stadtbezirk genutzt und die Angebote im Interesse und nach Bedarf der Nutzer - auch der potenziellen - ausgebaut und weiterentwickelt werden.

 

Daher fragen wir die Verwaltung:

 

1. Warum kommt die Pressemitteilung zur Umfrage erst am ersten Tag der Herbstferien und

    nicht schon zum Beginn des Befragungszeitraums?

 

2. Wurde nach den Sommerferien an den weiterführenden Schulen über das vorhandene

    Angebot an Internationalen Jugendbegegnungen aktiv und umfassend informiert oder

    wodurch sollten sich Schüler "die sonst wenig Zugang zu internationalen Angeboten

   hatten" eine eigene Meinung bilden und motiviert werden, diese auch zu äußern?

 

3. Wird das Ergebnis - in absoluten Zahlen als auch in Prozent aufgeschlüsselt nach

    Schulen - auch den Bezirksräten zur Kenntnis gegeben?

 

gez.

Christian Plock
 

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