Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 22-19361
Grunddaten
- Betreff:
-
Neubau eines Rad- und Fußwegs durch das Wiesental an der K 25
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- CDU/FDP-Gruppe im Stadtbezirksrat 322
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Bereit
|
|
Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 322 Nördliche Schunter-/Okeraue
|
zur Beantwortung
|
|
|
|
06.09.2022
| |||
|
|
08.11.2022
| |||
|
|
24.01.2023
| |||
|
|
18.04.2023
|
Sachverhalt
Sachverhalt:
Der Stadtbezirksrat 322 hatte am 17.11.2021 per Beschluss die Verwaltung gebeten, einen kombinierten Rad- und Fußweg zwischen Veltenhof und Celler Heerstraße zu planen.
In ihrer Antwort vom 04.04.2022 (Drs. 21-17117-01) bezeichnet die Verwaltung das Vorhaben als "äußerst komplex", da die Straße im Naturschutzgebiet und Überschwemmungsgebiet der Oker verläuft, und verweist im übrigen auf die Stellungnahme in Drs. 21-17456 zum "Ideenportal - Fahrrad- und Fußweg Wiesental". Darin wiederum wird auf die Drsn. 17-03673-01 und 17-04119-01 verwiesen.
In letzterer findet man die Aussage: "Im Rahmen einer Baumaßnahme werden Böden abgeschoben und entsorgt werden müssen, die aufgrund ihrer Lage im Überschwemmungsbereich der Oker
schwermetallbelastet sind."
Dies vorangestellt fragen wir die Verwaltung:
1. Wann haben in den letzten Jahren im Bereich Wiesental an welchen Stellen
Bodenuntersuchungen bezüglich Schwermetallen und anderen Kontaminationen mit
welchen Ergebnissen stattgefunden?
2. Inwieweit haben Bodenbelastungen im Bereich Wiesental einen Einfluss auf die
Bauarbeiten zur Erneuerung einer Druckleitung gehabt, die mehrere Monate bis März
2022 gedauert haben, und in welcher Form ist bei diesen Arbeiten eine "äußerste
Komplexität" zu Tage getreten, durch die u.a. "Böden abgeschoben und entsorgt werden"
mussten?
3. Aus welchen Gründen kann der offenbar mit Schwermetallen belastete Boden bisher in
der Okeraue trotz der "besonderen Anforderungen hinsichtlich Flora, Fauna und Habitat"
(Drs. 17-04119-01) verbleiben, nicht aber beim Bau eines Radweges?
gez.
Reiner Knoll, Heidemarie Mundlos
