Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Antrag (öffentlich) - 22-19962

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschluss:

Bei Umsetzung des Projekts der GS Schule Schunteraue in Kralenriede in einen Ganztagsbetrieb soll zu der geplanten Mensa, Aula auch eine Turnhalle vor Ort angebaut werden. Sollten die Kosten für den Bau einer Turnhalle im Investitionsprogramm nicht vorgesehen sein, sind diese entsprechend an den Finanzbedarf anzupassen.
 

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Sachverhalt

Sachverhalt: 

Auf  Seite 126 des Investitionsprogramm sind unter 4E.210343 GS Schunteraue/ Einrichtung.GTB Finanzmittel für die Erweiterung der Grundschule an der Albert-Schweizer-Straße zur Errichtung des Ganztagsbetriebes und Aufgabe der Abt. Schuntersiedlung am Tostmannplatz, Anpassung der Jahresraten an den voraussichtlichen Finanzbedarf vorgesehen.

Es ist aber nicht ersichtlich um welche Maßnahmen es sich hier handelt. 

Wir weisen darauf hin , das der Stadtbezirksrat Nordstadt/ Schunteraue einen einstimmigen Interfraktionellen Antrag zum Bau einer Turnhalle eingebracht hat. 

 

Prüfung der Realisierung einer 2-Fach Sporthalle ( Mehrzweckhalle) in Kralenriede hinweisen.

 

In  dem Entwurf des Doppelhaushalts 2023/2024 sowie Entwurf des Investitionsprogramms 2022/2027

ist auf Seite 126   FB 65 Hochbau und Gebäudemanagement  4E.210343 GS Schunteraue/Einrichtung. GTB der GS- Schunteraue Albert-Schweizer-Straße und Aufgabe der Abteilung Schuntersiedlung am Tostmannplatz vorgesehen.

 

Es ist nicht ersichtlich wofür die Finanzmittel der Erweiterung an der GS -Albert-Schweizer-Straße im einzelnen vorgesehen sind.

 

Ich weise auch auf den einstimmigen Beschluss des BZR hin ,der eine Mehrzweckhalle beinhaltet. Eine Mitteilung der Verwaltung außerhalb von Sitzungen 22-19234 an den Schulausschuss ist den Mitgliedern des BZR nicht zur Kenntnis gegeben worden.

Aus dieser Mitteilung Prüfung der Realisierung einer 2-Fach Sporthalle in Kralenriede geht hervor,dass aus vereinssportlicher Sicht derzeit kein Bedarf an einer weiteren Sporthalle besteht.

 

Ein Gespräch mit der Schulleitung der GS- Schunteraue besagt genau das Gegenteil.

Allein die GS Schunteraue in Kralenriede hat einen eigenen ausreichenenden Bedarf .

 

bereits 2010 wurde im Rahmen der Neustrukturierung Braunschweiger Förderschulen von einer Zusammenlegung beider Grundschulstandorte GS Schuntersiedlung und GS Schunteraue nach Kralenriede gesprochen, um den Schulstandort dort zu stärken. Bei diesen Überlegungen und Gesprächen wurde immer wieder von einer dort

fehlenden Aula, Mensa sowie Turnhalle ( Mehrzweckhalle) vor Ort gesprochen die bei Umsetzung zum Ganztagsbetrieb realisiert

werden soll.

 

Zur Zeit finden an der  Schule in Kralenriede 5 Busfahrten in der Woche zum Sportunterricht in benachbarte Stadtteile statt. Montags, Mittwochs und am Donnerstag.

Eine Fahrt wird mit dem ÖPNV durchgeführt.

Manchmal kommt der Bus zu spät, da er noch anderweitig eingesetzt wird oder das Fahrerpersonal fehlt. Die 

Fahrtzeiten sind unterschiedlich. In der Regel benötigt man mit ein und Austeigen der Schülerinnen und Schüler

 30 Minuten und auch länger für eine Fahrt zur jeweiligen Sporthalle.

 

Laut Schulplan sind 2 Sportstunden pro Klasse in der Woche Pflicht.

 

Tatsache ist aber, dass gerade mal ca. 30 Minuten an reinem Sportunterricht nach Abzug der An und Rückfahrt mit

dem Bus übrig bleiben.

( Anmerkung: das Bundesland NRW bietet ihren Schülerinnen und Schülern sogar 3 Stunden Sport pro Woche an !

 

Im Hinblick auf den Ganztagsbetrieb werden die Schülerzahlen steigen, dann ist mit weiteren Schülerbeförderungen zu rechnen. 

 

Die jahrelange Benachteiligung beim Sportunterricht muss endlich beendet werden.

 

Das Land Niedersachsen fordert das der Stundenplan eingehalten wird und ist somit ebenfalls verantwortlich für

diesen Missstand. Es wurden und werden Bundesfördermittel im Zusammenhang mit "Corona" für den Sporthallenbau zu Verfügung gestellt. 

 

Auch vor dem Hintergrund von steigenden Flüchtlingszahlen muss damit gerechnet werden, dass die Turnhalle an der Böselagerstraße( LAB) in Braunschweig abermals für die Unterbringung von Flüchtlingen benötigt wird. Selbst bei nicht steigenden Zahlen sollte man diese Sporthalle den dort verweilenden Menschen und Kindern zu

Verfügung stellen, die sonst keine Möglichkeit haben sich zu ertüchtigen und Spielen für Kinder wichtig wäre.

 

gez.

 

Horst-Dieter Steinert
 

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