Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 22-20033
Grunddaten
- Betreff:
-
Psychologische Unterstützung für Schüler*innen
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 40 Fachbereich Schule
- Verantwortlich:
- A. Koctürk, Vertreter der Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Schulausschuss
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zur Beantwortung
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02.12.2022
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Immer mehr Schüler*innen leiden an psychischen Erkrankungen. Besonders prekär ist die Lage an den weiterführenden Schulen. Die Erkrankungen sind längst nicht mehr nur auf die Pandemie zurückzuführen oder auf Corona, wenngleich die Pandemie einen massiven Anstieg der Erkrankungen hervorgerufen hat. Schon längst kommen Schüler*innen trotz schwerer Erkrankung zur Schule um die Schulpflicht zu erfüllen.
An den Schulen wird erwartet, dass sich Sozialarbeiter*innen über ihre Fachkompetenz hinausgehenden Problemen widmen und Schüler*innen mit psychischen Erkrankungen betreuen. Dies wäre eigentlich Aufgabe von entsprechend geschulten Psycholog*innen. Der medizinische Bereich ist jedoch komplett ausgelastet und für Schüler*innen ist es nahezu unmöglich, einen Therapieplatz zu erhalten. Und so fällt die Betreuung betroffener Schüler*innen auf die Schulsozialarbeiter*innnen zurück.
Aus diesem Grund frage ich die Verwaltung an:
1. Ist es möglich, einen städtischen (kommunalen) schulpsychologischen Dienst oder ggf.
Psycholog*innen an Braunschweiger Schulen Pilotprojekt einzusetzen?
2. Gibt es eine Statistik darüber, wie viele Schüler*innen eine psychische Erkrankung haben
und dennoch in die Schule gehen (wenn nein, ist es möglich eine Statistik aufzunehmen)?
3. Erhalten Schüler*innen und Sozialarbeiter*innen an den Schulen Informationsmaterial zu
Präventionsmaßnahmen rund um das Thema psychische Erkrankungen?
