Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 22-19994-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Zur Anfrage der Fraktion BIBS vom 08.11.2022 (DS 22-19994) wird wie folgt Stellung genommen:

 

Die internationale Jugendarbeit in Braunschweig befindet sich in einer Phase der Neuorientierung. Neben den seit langem etablierten Jugendbegegnungen zwischen Jugendlichen aus Braunschweig und Partnern aus dem Braunschweig verbundenem Ausland soll beispielweise die Beratung für Jugendliche zum Thema Auslandaufenthalt ausgebaut werden.

 

Deshalb ist Braunschweig dem Netzwerk „Kommune goes international“ beigetreten. Nun soll ein lokaler Entwicklungsplan entworfen werden, der sich aus den Elementen

 

  • Bestandsaufnahme
  • Bedarfsanalyse
  • Zielformulierung und
  • Maßnahmenplanung

 

zusammensetzt. Die Umfrage ist ein erster Schritt zur Bestandsaufnahme und der Abfrage von Bedarfen, denn die Meinung von Jugendlichen selbst ist fester Bestandteil einer partizipativen Form der Arbeit. Mittelfristig soll das Angebot der internationalen Jugendarbeit den Bedarfen angepasst, eine stadtweite Vernetzung aufgebaut und eine Transparenz über bestehende Angebote für die Jugendlichen geschaffen werden.

 

Hierfür werden neben der Befragung von Jugendlichen ab Klasse 8 auch Multiplikatoren aus den Bereichen Schule, Sport, Kultur, Jugendverbandsarbeit und Träger der Jugendhilfe befragt. Da die Umfrage außerhalb der Schulzeit beantwortet werden sollte, wurde ein Zeitraum gewählt, die die Herbstferien einschließt, aber dennoch Zeit für die Kommunikation seitens der Schule vor und nach den Ferien zuließ. In den Ferien konnten auch außerschulische Multiplikatoren die Befragung der Jugendlichen aktiv unterstützen.

 

Zu Frage 1:

 

Die Informationskampagne zur Umfrage der Jugendlichen basierte auf mehreren Säulen, von denen die Pressemitteilung nur eine war. Die Schulen waren bereits zu Beginn des Umfragezeitraumes informiert.

 

Wenn die Stadt eine Pressemitteilung herausgibt, verfügt sie über keinen Einfluss, wann die Presse dieses Thema für die eigene Arbeit nutzt.

 

Zu Frage 2:

 

Die Informationen über die Umfrage und das Thema Internationale Jugendarbeit wurden direkt über die Schulen transportiert und vorher im Schulleitersprecherkreis vorgestellt.

Eine Informationskampagne mit Besuchen von einzelnen Klassen etc. war aufgrund personeller Ressourcen nicht möglich. Auch den Schulen ist daran gelegen, umfassend und strukturiert ihren Unterricht durchzuführen, so dass eine direkte Infokampagne in einzelnen Klassen nicht realistisch war.

 

Zu Frage 3:

 

Momentan werden die Ergebnisse gesichtet und umfassend ausgewertet. Zurzeit lässt sich noch keine Aussage darüber treffen, in welcher Form die Ergebnisse und Informationen zusammengetragen werden.

 

Der Jugendhilfeausschuss wird zu gegebener Zeit informiert.
 

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