Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - 22-20150

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschluss:


Die Sanierung des Promenadenweges und die einhergehende Verbesserung der Baumstandorte auf dem Mittelstreifen der Jasperallee zwischen Theater und Ring, wie in der Begründung beschrieben und wie im Gestaltungsplan dargestellt, wird beschlossen.“

 

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Die Jasperallee in Braunschweighrt vom Staatstheater stadtauswärts in östlicher Richtung geradlinig zum Franzschen Feld vor dem Nussberg. Der Altewiekring schneidet sie in zwei größere Teilstücke, einen westlichen und einen östlichen Teil.

Die insgesamt rund 1,1 Kilometer lange Allee gilt als Hauptachse des Östlichen Ringgebietes und ist seit 1946 nach Heinrich Jasper (18751945) benannt. Der stadteinwärts liegende westliche Abschnitt hat eine Länge von ca.450m, der östliche eine Länge von ca. 550m.

Die Jasperallee besteht aus zwei Fahrspuren, die durch einen begrünten Mittelstreifen in Form einer Allee getrennt werden. Im Westteil befindet sich in der Mitte des Grünstreifens ein überwiegend mit Waschbetongehwegplatten befestigter Promenadenweg.

Auf der gesamten Länge der Jasperallee grenzen niedrige Metallzäune den begrünten Mittelstreifen von der Straße ab.

Aufgrund der schlechten Vitalität der Ahorne im westlichen Abschnitt (Theater bis Altewiekring) wurden diese im Jahr 2019 gefällt und nach einem Austausch des Bodens durch widerstandsfähigere Winterlinden ersetzt.

Die Jasperallee mit ihrer architektonisch überwiegend hochwertigen beidseitigen Randbebauung ist städtebaulich für Braunschweig von sehr großer Bedeutung und steht unter Denkmalsschutz.

Im Rahmen der Neupflanzung der 2019 ersetzen Linden im westlichen Abschnitt hat die Verwaltung zugesagt, auf dem gesamten Mittelstreifen die Standorteigenschaften und die Wuchsbedingungen für die Bäume zu verbessern.

Im Zuge der Lindenpflanzung ist ein umfangreicher Bodenaustausch im Bereich der Baumstandorte vorgenommen. Beidseitig zwischen Straße und Promenadenweg wurde der für Bäume ungeeignete Boden entfernt und durch ein Spezialsubstrat ersetzt. Der unter dem Promenadenweg befindliche Boden wurde dabei aber nicht ausgetauscht. Dies sollte in Zusammenhang mit einer Erneuerung des in weiten Teilen abgängigen Promenadenweges erfolgen.

Dazu ist es geplant, den in Rede stehenden Plattenbelag aus Waschbetonplatten und Schlackensteinen zu entfernen und den ungeeigneten Boden bis in eine Tiefe von ca. 1,00-1,20m aufzunehmen. Anschließend wird eine ca. 60cm starke Schicht eines standortverbessernden Substrates eingebaut, welches als wasser- und luftführende Schicht fungiert.

Darauf aufbauend wird ein Tragschichtmaterial für den neu zu gestaltenden Weg einbaut.

Die Promenadenwegoberfläche erhält einen neuen Belag aus großformatigen hellen Betonplatten in Natursteinoptik (Travertin), die den Boulevardcharakter der Mittelachse unterstreichen. Insgesamt verbleibt dieser Weg in seiner ursprünglichen Breite von 2,00m

An den Köpfen der einzelnen Abschnitte werden die grauen 30x30-Gehwegplatten entfernt und durch Basaltkleinpflaster ersetzt, das damit einen gestalterischen Akzent zu den hellen Platten sowohl im Format als auch in der Farbgebung setzt.

Ebenfalls aus Basaltpflaster sollen im Verlauf des Promenadenweges quadratische vier Sitzplätze von 4,00 m x 4,00 m Größe angelegt werden, die den Weg unterbrechen. In den kürzeren Abschnitten zwischen Moltkestraße und Kasernenstraße sowie Steinbrecherstraße und Altewiekring soll jeweils ein Sitzplatz, in dem mittleren längeren Abschnitt zwischen Kasernenstraße und Steinbrecherstraße sollen zwei Sitzplätze entstehen. Den Weg flankierend werden die Sitzplätze beidseitig Bänke zum Verweilen erhalten. Neue Abfallbehälter werden ebenfalls installiert.

Die Maßnahme ist aufgrund der denkmalrechtlichen Bedeutung der Jasperallee mit dem Referat 0610 Stadtbild und Denkmalschutz abgestimmt.

Für die Umsetzung der Baumaßnahme „Sanierung des Promenadenweges und der Verbesserung der Baumstandorte auf dem Mittelstreifen der Jasperallee zwischen Theater und Ring“ sind nach derzeitigem Planungsstand 360.000 € veranschlagt. Diese Mittel stehen im Teilhaushalt des Fachbereichs Stadtgrün und Sport in ausreichender Höhe zur Verfügung.
 

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Anlagen

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