Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - 22-19308

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschluss:


Der Planung und dem Bau der signalisierten Fußngerquerung der Gliesmaroder Straße auf Höhe der Wilhelm-Bode-Straße wird zugestimmt.“


 

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Beschlusskompetenz

Die Vorlage fällt in die Beschlusszuständigkeit des Ausschusses für Mobilität, Tiefbau und Auftragsvergaben, weil es sich bei der Gliesmaroder Straße um eine Hauptverkehrsstraße handelt, deren verkehrliche Wirkung über die Grenzen des Stadtbezirkes hinauswirkt.

 

Anlass

Über die Ideenplattform im Beteiligungsportal „mitreden“ wurde die Herstellung eines gesicherten Überweges über die Gliesmaroder Straße in Höhe der Wilhelm-Bode-Straße angeregt und in der Beschlussvorlage zum damaligen Planungs- und Umweltausschuss für eine Realisierung vorgesehen (DS 19-12290). Der Abstand zwischen den bestehenden gesicherten Querungsstellen beträgt 900 Meter, was insbesondere die Schulwegsicherheit in der Gliesmaroder Straße beeinträchtigt. Aufgrund der Neubauvorhaben Langer Kamp und Schwanberger Bogen hat sich der Bedarf an einer Querung an dieser Stelle noch erhöht. In diesem Zusammenhang ist die Wahl des Standorts auf die Kreuzung mit Wilhelm-Bode-Straße und Richard-Wagner-Straße gefallen, der in der Mitte der Gliesmaroder Straße liegt.

 

Planung

Die Verwaltung hat die in der Anlage dargestellte signalisierte Querungsmöglichkeit geplant. Um eine barrierefreie Anlage zu erhalten, werden die Gehbereiche außerhalb der Fahrbahn mit taktilen Leiteinrichtungen und differenzierter Bordhöhe ausgeführt. Die angrenzenden Flächen werden durch das Aufstellen von Pollern und Fahrradständern gegen regelwidriges Parken geschützt.

Der Erhalt bestehender Baumstandorte als durchgehende Allee in der Gliesmaroder Straße ist im Interesse des Stadtbildes und der mikroklimatischen Verhältnisse grundsätzlich erstrebenswert. In diesem konkreten Fall ist jedoch die Einrichtung eines signalisierten Fußgängerüberweges für die Fußgänger aus Gründen der Verkehrssicherheit wichtig. Die Signalsicht muss gegeben sein, sodass ein Baum und ein Strauch entnommen werden müssen. Standortnah wird nach Möglichkeiten einer Ersatzpflanzung gesucht.

 

Informationsveranstaltung

Aufgrund der Initiative aus der Bürgerschaft und der politischen Initiative, eine LSA an dieser Stelle zu planen, wurde auf eine explizite Bürgerinformation verzichtet.

 

Finanzierung

Die Kosten des Straßenbaus und der Lichtsignalanlage werden ca. 108.000 Euro betragen. Die erforderlichen Haushaltsmittel stehen bei der Haushaltsstelle 5S.660050.00.500.664 zur Verfügung. Die Realisierung des Projekts ist für den Sommer 2023 vorgesehen.


 

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Anlagen

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Erläuterungen und Hinweise