Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 22-20288
Grunddaten
- Betreff:
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Denkmal zu Ehren der Opfer und Gefallenen der Weltkriege in Gliesmarode
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- SPD-Fraktion, Fraktion B90/Grüne, Antje Keller (parteilos) im Stadtbezirksrat 112
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 112 Wabe-Schunter-Beberbach
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Entscheidung
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10.01.2023
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Beschlussvorschlag
Beschluss:
Die Verwaltung wird gebeten ein Konzept für die Versetzung und mögliche Umgestaltung des Denkmals zu Ehren der Opfer und Gefallenen der Weltkriege in Gliesmarode, unter Einbindung der Gemeinschaft der Gliesmaroder Vereine, der Kirchengemeinde Riddagshausen Gliesmarode und des Stadtteilheimatpflegers, zu erarbeiten und dies anschließend dem Stadtbezirksrat zur Abstimmung vorzulegen.
Der Prozess ist zeitlich auf den Bau der Wendeschleife in Gliesmarode abzustimmen, sodass die Versetzung spätestens zum Baubeginn erfolgt ist.
Sachverhalt
Sachverhalt:
Am Volkstrauertag findet in Gliesmarode anschließend an den Gottesdient jährlich die Kranzniederlegung und das Totengedenken am Ehrenmal statt. Das Ehrenmal wurde 1982 von der Berliner Straße, Ecke Mittelriede an seinen heutigen Platz auf dem Hügel an der Ecke Berliner Straße/ Querumer Straße gesetzt und dabei umgestaltet.
Im Zuge des Stadtbahnausbaus soll der Hügel nach den bekannten Planungen teilweise abgetragen werden, da dort Schienen für die Wendeschleife verlegt werden sollen.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, was mit dem Ehrenmal geschieht. Die Gemeinschaft Gliesmaroder Vereine e.V. (GGV), die die Kranzniederlegung und das Totengedenken jährlich mit der Kirchengemeinde organisiert, spricht sich dafür aus, das Ehrenmal an die Querumer Straße, (nördliche) Ecke Paul-Jonas-Meier Straße zu verlegen.
Der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Riddagshausen-Gliesmarode hat die Umsetzung des Gedenksteins positiv bekundet.
Zusätzlich zu der reinen Versetzung des Ehrenmals ist in diesem Zuge auch eine Umgestaltung sinnvoll. Die Inschrift der Tafeln ist derzeit kaum lesbar.
gez. Paul Klie Dr. Milena Fehr Antje Keller
SPD-Fraktion Fraktion B‘90/Grüne parteilos
