Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 23-20432
Grunddaten
- Betreff:
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Brodweg - Zukünftige Verkehrsführungen Rad-, Fuß- und Kfz-Verkehr
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- Fraktion Bündnis 90 - DIE GRÜNEN im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Ausschuss für Mobilität, Tiefbau und Auftragsvergaben
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zur Beantwortung
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26.01.2023
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Die Verkehrsführung auf dem Brodweg hat in der Vergangenheit zu vielen Konflikten und stetigen Anpassungsmaßnahmen geführt. Auch die Anpassungsmaßnahmen aus 2015-2016 sowie 2017-2018 sorgten für keine wesentliche Verbesserung, sondern erzeugten neue Konflikt- und Gefahrensituationen. Im Kern begründet sich die Problematik aus der geringen Breite der Fahrbahn bzw. des Fußweges. Aus diesem Mangel an Platz für getrennte Führungen der Verkehrsarten ist begründet, warum es zu keiner konfliktfreien Verkehrsleitung kommen konnte. Auf dem Brodweg zeichnete sich vor der baustellenbedingten Schließung zu den Hauptverkehrszeiten eine hohe Dichte an Kfz-Verkehr ab, da dieser gerne als Umgehung der Helmstedter Straße genutzt wurde (s. Verkehrsmengenkarte Stadt Braunschweig, Stand 2016: 8.500 Kfz/Tag).
Aufgrund der Neuerrichtung der Bahnunterführung ist der Brodweg aktuell gesperrt.
Im Zuge des Ausbaues der Ringgleis-Süd-Ostschleife wird der Brodweg alsbald abschnittsweise zu einem Teil des Ringgleises. In diesem Kontext ist es notwendig eine Wegeeinmündung zu schaffen, um den Radverkehr vom Brodweg in den Ringgleisabschnitt zu leiten. Da die Breite der Brückenunterführung im Rahmen des Neubaus nicht erweitert wird, bleibt dieser Abschnitt ohnehin durch die Verengung der Fußwege eine Gefahrenquelle. Mit der zu realisierenden Wegeeinmündung entsteht eine weitere Einengung der Verkehrsflächen. Im zukünftigen strategischen Zielnetz für den Radverkehr soll der Brodweg eine Hauptverbindung darstellen.
Daher fragen wir die Verwaltung:
1. Welche Zahlen zu den Verkehrsmengen für die Alternativrouten, die der KfZ-Verkehr während der Sperrung des Brodwegs gewählt hat, liegen der Verwaltung vor?
2. Sieht die Verwaltung eine Möglichkeit den Brodweg für Radfahrende so auszubauen, dass sich Radfahrende Familien, allein fahrende Kinder (ab 11 Jahre) und ältere Menschen dort sicher fühlen?
3. Wie könnten die Radfahrenden im Bereich der Engstelle (DB-Brücke) geführt werden, so dass sie sich auch dort sicher fühlen?
