Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 23-20489
Grunddaten
- Betreff:
-
Bitte um halbjährliche Statistik mit Erläuterung zur Geschlechterverteilung der Mitarbeitenden in der öffentlichen Verwaltung
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- Fraktion BIBS im Rat der Stadt / SPD-Fraktion im Rat der Stadt / Fraktion Bündnis 90 - DIE GRÜNEN im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Ausschuss für Finanzen, Personal und Digitalisierung
|
Entscheidung
|
|
|
|
02.02.2023
|
Beschlussvorschlag
Die Verwaltung wird gebeten, dem Ausschuss für Finanzen, Personal und Digitalisierung (FPDA) eine Statistik mit kurzer Erläuterung (vor allem zu Führungspositionen, max. eine halbe Seite) über die Entwicklung der Unterrepräsentanz nach Geschlecht in den jeweiligen Entgeltgruppen, halbjährlich zur Kenntnis zu geben. Die tabellarische Übersicht sollte die Beschäftigung und Geschlechterverteilung von Beamtinnen und Beamten, von TVÖD-Beschäftigten und von Beschäftigten im TVÖD-SuE darstellen.
Sachverhalt
Sachverhalt:
Die Stadt erstellt regelmäßig einen Gleichstellungsplan für die Mitarbeitenden in der öffentlichen Verwaltung. Zu diesem Thema wurde im Frühjahr 2022 auch eine „gemeinsame Erklärung gegen Sexismus und sexuelle Belästigung“ durch die Stadt herausgegeben.1
Ziel dieses Gleichstellungsplans sei die „Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit für Frauen und Männer in der öffentlichen Verwaltung zu fördern und zu erleichtern sowie Frauen und Männern eine gleiche Stellung in der öffentlichen Verwaltung zu verschaffen“.2
Der Gleichstellungsplan, der ein Bild des Planungsstandes und der Ziele geben soll, wird alle drei Jahre aktualisiert versendet. Allerdings ist dieser Gleichstellungsplan lediglich eine Information über die Planung und sagt wenig über die aktuelle Ist-Situation, welche für die personalpolitischen Entscheidungen relevant ist, aus. Daher wäre das Versenden einer halbjährlichen Statistik mit kurzer Erläuterung über die Entwicklung der Unterrepräsentanz nach Geschlecht in den jeweiligen Entgeltgruppen eine sehr hilfreiche Ergänzung zum Gleichstellungsplan, damit sich die VertreterInnen des FPDA ein noch aktuelleres Bild über den Stand der Gleichstellung bei den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung machen können.
1 Ds. 22-19542-01
2 Ebd.
