Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 23-20501
Grunddaten
- Betreff:
-
Droht das Aus für den Schwimmunterricht der Schulen im östlichen Ringgebiet?
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- Gruppe Direkte Demokraten im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Schulausschuss
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zur Beantwortung
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24.02.2023
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Der Förderverein Badezentrum Gliesmarode hat am 19. Januar 2023 eine Pressemitteilung veröffentlicht mit der Frage: „Droht das Aus für den Schwimmunterricht der Schulen im östlichen Ringgebiet?“
In dieser Pressemitteilung steht:
„Demnach wäre für (mindestens) 4 Jahre die Erreichbarkeit des Gliesmaroder Bades für diese Schulen sehr erschwert. Konkret geht es um die IGS Franzsches Feld, die Freie Schule sowie die Grundschulen Comeniusstraße und Heinrichstraße, deren Schülerinnen und Schüler bisher zu Fuß zum Bad kommen.
Der größere Zeitaufwand durch weitere Wege würde zu Lasten des Schwimmunterrichts gehen, und die Schulkinder wären außerdem einer größeren Gefährdung durch andere Verkehrsteilnehmer ausgesetzt. Beim jetzigen Bahnübergang ist das Bad weitgehend über Fußwege erreichbar, die allen Fußgängern einen geschützten Raum bieten - auch für Badbesuche in der Freizeit.
Der Schulleiter der IGS Franzsches Feld hat in einer öffentlichen Veranstaltung am 29.09.2022 darüber informiert, dass eine Sperrung des BÜ Grünewaldstraße das Aus für den Schwimmunterricht seiner Schule bedeuten würde. Ebenso sieht man es an der Grundschule Comeniusstraße. Die Freie Schule und die Grundschule Heinrichstraße erwarten zumindest große Schwierigkeiten.“[1]
Sollte sich diese Information bewahrheiten, so wäre dies ein gewichtiges Argument gegen den Bau der Unterführung. In Online-Kommentaren zur Pressemitteilung gab es jedoch auch Stimmen, die behaupten, dass eine Sperrung des Bahnübergangs nicht zu Einbußen beim Schulschwimmen führe, da die Umwege eher kurz und im Vergleich zu den aktuellen Schließungszeiten der Schranken zu vernachlässigen seien.
Daher fragen wir die Verwaltung, um zur Klärung beizutragen:
1) Würde der Bau einer Unterführung am Bahnübergang Grünewaldstraße aus Sicht der Verwaltung zu Einschränkungen des Schwimmunterrichts führen?
2) Falls ja: Mit welchen Einschränkungen in welchem Zeitraum rechnet die Verwaltung?
[1] https://braunschweig-spiegel.de/droht-das-aus-fuer-den-schwimmunterricht-der-schulen-im-oestlichen-ringgebiet/
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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76,9 kB
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