Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 23-20684
Grunddaten
- Betreff:
-
Wann kommen vielfältigere Safe Spaces für Braunschweig?
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- Fraktion BIBS im Rat der Stadt / Braunschweig, Bianca
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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zur Beantwortung
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01.03.2023
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Aktuell existieren einige stadtweite Beteiligungskonzepte für Kinder und Jugendliche – wie die Braunschweiger Jugendkonferenz, verschiedene Workshops und das Jugendforum. Künftig soll die Braunschweiger Beteiligungslandschaft durch ein Jugendparlament bereichert werden und auch ein Jugendbüro ist im Gespräch. All diese Formate sind wichtig, um den Kindern und Jugendlichen einen Ort zu bieten, an dem sie ihre Wünsche und Belange an die Politik herantragen können.
Im Gleichstellungsbericht der Stadt Braunschweig von 2019-2021 wird berichtet, dass sich in der letzten Jugendkonferenz im Jahr 2021 unter anderem eine Arbeitsgruppe zum Thema Safe Spaces gebildet hat. In dieser Arbeitsgruppe wurde die Forderung nach vielfältigeren Safe Spaces in Braunschweig artikuliert, um von Diskriminierung betroffenen Menschen geschützte Räume zum Austausch anbieten zu können. Besonders die vielen Leerstände in Braunschweig wurden von den Jugendlichen als mögliche Orte für Safe Spaces benannt.1
Im Jugendhilfeausschuss am 17.03.22 berichtete die Verwaltung, dass die Forderungen der Arbeitsgruppe Safe Spaces an das Referat 0500 übermittelt wurden. Gleichzeitig wollten die Jugendlichen eigenständig an der Thematik weiterarbeiten, jedoch wurde dies durch die pandemische Lage erschwert.
Gerade bei einem Format wie der Jugendkonferenz, das unregelmäßig stattfindet und eine eintägige Veranstaltung bildet, ist es besonders wichtig, an den dort erarbeiteten Themen dran zu bleiben. So müssen die Kinder und Jugendlichen bei der Weiterarbeit unterstützt und ihre Anliegen aufgenommen und umgesetzt werden. Nur so kann man ihr Engagement würdigen und ihnen echte Mitbestimmung ermöglichen.
Wir fragen:
1. Welche Maßnahmen wurden von der Verwaltung bereits getroffen, um der Forderung nach vielfältigeren Safe Spaces nachzukommen?
2. An welchen konkreten Orten sollen in Braunschweig diese Safe Spaces geschaffen werden?
3. Welche Möglichkeiten wurden für die Jugendlichen geschaffen, um die Arbeitsgruppe Safe Spaces auch nach der Jugendkonferenz 2021 weiterzuführen?
1 Vgl. Stadt Braunschweig (2023): Gleichstellungsbericht 2019-2021, Ds. 22-19728, S. 36f.
