Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 23-20760
Grunddaten
- Betreff:
-
Bedarf an zusätzlichen Hilfsangeboten für Wohnungslose?
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- SPD-Fraktion im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Ausschuss für Soziales und Gesundheit
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zur Beantwortung
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07.03.2023
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Seit 2020 gibt es in der Stadt Braunschweig das wertvolle Angebot eines „Versorgungsbusses“, der an zwei Tagen in der Woche, immer mittwochs und freitags beim Café Kreuzgang in der Schützenstraße ein Hilfsangebot für Wohnungslose anbietet. Getragen von den Maltesern und dem Aktionsbündnis „Eintracht hilft“ des Fußballclubs Eintracht Braunschweig werden Hilfsbedürftige dort mit warmen Getränken, einer warmen Mahlzeit oder auch Hygieneprodukten versorgt.
Einige Städte, wie Hannover, Oldenburg und Bremen haben als Hilfsangebot sogenannte Wärmebusse eingerichtet, die ebenfalls warme Getränke und Mahlzeiten anbieten, aber auch z.B. Isomatten, Schlafsäcke oder warme Kleidung ausgeben können. Ein Merkmal dieser Hilfsangebote ist, dass sie nicht an einem Ort in der Innenstadt verankert sind, sondern sich mobil im Stadtgebiet bewegen und zentrale Aufenthaltspunkte der Obdachlosenszene gezielt ansteuern, um eine möglichst niedrigschwellige Hilfe anbieten zu können.
Teilweise bringen diese Busse Hilfsbedürftige auch zu Not-Übernachtungsmöglichkeiten.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:
1. Sieht die Verwaltung einen Bedarf für die Ausweitung des Hilfsangebotes "Versorgungsbus" der Malteser und wenn ja, welche Hilfsangebote wären sinnvoll?
2. Gibt es Bestrebungen gemeinsam mit den örtlichen Akteuren wie Malteser, IGLU, Diakonie Wohnen und Beraten ein mobiles Hilfsangebot auch in Braunschweig zu etablieren, das verschiedene Stellen im Stadtgebiet gezielt anfahren kann?
3. Welche Bevölkerungsgruppen können mit dem bisherigen Versorgungsbus erreicht werden, sind spezielle Angebote z.B. für Frauen sinnvoll oder erforderlich?
Gez. Annegret Ihbe
