Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 23-20622-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Schülerpraktika in Braunschweig
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 40 Fachbereich Schule
- Beteiligt:
- DEZERNAT II - Personal-, Organisations-, Digitalisierungs- und Ordnungsdezernat
- Verantwortlich:
- Dr. Pollmann
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Schulausschuss
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zur Kenntnis
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24.02.2023
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Zu der Anfrage der SPD-Fraktion vom 10.02.2023 (23-20622) wird wie folgt Stellung genommen:
Zu Frage 1:
Das Thema Schülerpraktika liegt in der Zuständigkeit der Schulen. Um die Fragen beantworten zu können, hat die Schulverwaltung eine Abfrage bei den weiterführenden und berufsbildenden Schulen durchgeführt. 22 der 29 weiterführenden und berufsbildenden Schulen in Braunschweig haben sich an der Abfrage beteiligt. An 20 dieser Schulen werden Schülerpraktika durchgeführt. An einer Schule werden die Schülerpraktika zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt und an einer Schule sind keine Schülerpraktika vorgesehen (Technikakademie Braunschweig). Von den 20 Schulen haben 11 gemeldet, dass die Schüler:innen Schwierigkeiten haben, einen Platz zu finden. 9 Schulen haben angegeben, dass es keine Schwierigkeiten gibt. Die Betrachtung der Antworten nach Schulform ergab, dass keine Häufung einzelner Schulformen in einer der beiden Antwortkategorien festzustellen war.
Zu Frage 2:
Als Gründe für Schwierigkeiten bei der Suche nach Praktikumsplätzen gaben die Schulen an:
- Personalmangel in Betrieben und somit fehlende Betreuungsmöglichkeiten für die Schüler:innen
- Höhere Homeoffice-Quoten, die eine Betreuung der Schüler:innen erschweren
- Sinkende Bereitschaft von Unternehmen, auch Haupt- und Realschüler:innen eine Chance zu geben
- Höhere Hürden für die Schüler:innen, z. B. Online-Verfahren bei der Bewerbung
- Persönliche Schwierigkeiten bei den Schüler:innen
- Fehlende notwendige Impfungen bei Schüler:innen
Zu Frage 3:
Zu der Frage, welche Maßnahmen zu einer Verbesserung der Situation beitragen würden, haben die Schulen zurückgemeldet, dass ein zeitliches Auseinanderziehen der Praktikumsphasen an den verschiedenen Schulen helfen könnte. Diesen Ansatz wird die Schulverwaltung mit den Schulen gemeinsam erörtern. Zudem wurde angegeben, dass es mehr Praktikumsplätze und eine größere Transparenz der zur Verfügung stehenden Plätze in Braunschweig geben sollte. Dieses Anliegen wird die Schulverwaltung an die Allianz für die Region herantragen.
