Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 23-20637-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Vermittlung auf den Wohnungsmarkt nach der Anerkennung von Asyl
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 50 Fachbereich Soziales und Gesundheit
- Verantwortlich:
- Albinus
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Geplant
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Ausschuss für Vielfalt und Integration
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zur Kenntnis
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23.02.2023
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Zur Anfrage der CDU-Fraktion vom 10.02.2023 (Drs. 23-20637) nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:
Zu 1.:
Zwischen den drei großen Braunschweiger Baugenossenschaften Nibelungen Wohnbau GmbH , Braunschweiger Baugenossenschaft eG und Baugenossenschaft Wiederaufbau eG gibt es bereits seit Jahren Kooperationsverträge:
- Nibelungen Wohnbau GmbH: Im Jahr 2016 wurden einmalig 50 Wohnungen zur Unterbringung Geflüchteter zur Verfügung gestellt. 2018 wurde der Kooperationsvertrag erneuert, seitdem werden ca. 8 bis 10 Wohnungen jährlich an die Stadt vermietet.
- Braunschweiger Baugenossenschaft eG: Hier wurde 2019 ein Kooperationsvertrag geschlossen mit dem Ziel, jährlich 5 Wohnungen anzubieten.
Bei beiden Baugenossenschaften erfolgt die Anmietung zunächst über die Stadt. Nach Abschluss eines erfolgreichen Asylverfahrens werden direkte Mietverträge mit den Bewohner:innen abgeschlossen.
- Baugenossenschaft Wiederaufbau eG: Auch hier wurde 2019 ein Kooperationsvertrag geschlossen, mit dem Ziel, jährlich 5 Wohnungen zur Verfügung gestellt zu bekommen. Hier erfolgt grundsätzlich eine direkte Vermietung an die Geflüchteten.
Nach Einzug in die Wohnungen stellt die Stadt Braunschweig grundsätzlich eine 6-12 monatige pädagogische Begleitung zur Verfügung, um die Geflüchteten soweit zu integrieren, dass nach Erteilung des Aufenthaltsstatus dem Abschluss eigener Mietverträge nichts entgegen steht. Derzeit hat die Sozialverwaltung ca. 40 von der Stadt angemietete Wohnungen im Bestand.
Zu 2.:
Mit Stand 31.01.2023 lebten 192 Personen mit zuerkannter Aufenthaltserlaubnis an den derzeit 11 Wohnstandorten.
Zu 3.:
Konkrete Zahlen seit 2016 liegen in dieser Differenzierung nicht vor.
Im Jahr 2022 sind ca. 240 Personen aus den Wohnstandorten ausgezogen. Eine Intensivierung der statistischen Erfassung ist beabsichtigt.
