Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 23-20760-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

 

Die Verwaltung lt es ebenso wie die Politik für geboten, ein kostenfreies Basisangebot an existenzsichernder Versorgung vorzuhalten.

 

Grundsätzlich ist festzustellen, dass Braunschweig ausreichend Plätze in Wohnungslosenunterkünften anbietet. Niemand muss draußen schlafen, Notschlafplätze sind stets vorhanden. Zudem gibt es in Braunschweig Hilfsangeboter Menschen, die trotzdem auf der Straße leben und für Menschen, die zum Armutsklientel gehören und diese Angebote ebenfalls nutzen.

 

Dies vorausgeschickt nimmt die Verwaltung zu der Anfrage der SPD-Fraktion vom 21.02.2023 (22-20760) wie folgt Stellung:

 

 

Zu Frage 1:

 

Die Verwaltung sieht keinen zwingenden Bedarf für die Ausweitung des Hilfsangebotes „Versorgungsbus“ der Malteser.

 

Die Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten hält im Tagestreff Iglu eine gut angenommene Basisversorgung an sieben Tagen pro Woche vor. Es werden Mahlzeiten und heiße Getränke, Duschen und das Waschen der Wäsche angeboten. Auch Schlafsäcke, warme Kleidung und Hygieneartikel werden ausgegeben.

 

Außerdem suchen Sozialarbeiterinnen im Rahmen von Streetwork wohnungslose und lagernde Menschen in der Innenstadt und bei Bedarf auch in den Stadtteilen auf und bieten Hilfe an.

 

Die Bahnhofsmission gibt heiße Getränke und Snacks aus.

 

Die Initiative HiOb (Hilfe für Obdachlose), die dem Sozialwerk Gemeinsam für Braunschweig e. V. angegliedert ist, bereitet zurzeit eine monatliche Essensausgabe an einem festen Montag monatlich am frühen Abend vor und chte die Kirche St. Katharinen, den Kulturpunkt West und die Spielstube Hebbelstraße nacheinander mit einem eigenen Bus anfahren. Beginn ist voraussichtlich der 27.03. Das Angebot ist mit den Maltesern und allen weiteren betroffenen Akteur*innen abgesprochen.

 

Die Verwaltung hält diese Angebote für ausreichend.

 

Zu Frage 2:

 

Es gibt keine Bestrebungen, ein weiteres mobiles Angebot zu etablieren.

 

 

Zu Frage 3:

 

Es werden Wohnungslose, die in den städtischen Unterkünften untergebracht sind, erreicht. Zudem nimmt eine steigende Zahl von Menschen das Angebot wahr, die zwar eine Wohnung haben, jedoch am oder unter dem Existenzminimum leben. Die Bedürftigkeit wird nicht kontrolliert oder abgefragt. Frauen nehmen die Hilfe ebenfalls an. Es ist nicht bekannt, dass Frauen verdrängt werden. Frauen leben seltener auf der Straße bzw. in ähnlich ungeschützten Wohnsituationen sowie in Notunterkünften, sie sind häufiger von einer verdeckten Wohnungslosigkeit betroffen. „Unter uns“- die Braunschweiger Beratungsstelle für Frauen bietet ein darauf abgestimmtes Beratungsangebot an, das gut angenommen wird. Ein gesondertes Angebot ist nicht erforderlich.
 

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