Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Mitteilung - 23-20897

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Mit dieser Mitteilung erfolgt der jährliche Bericht zur Entwicklung von einschlägigen Kennzahlenr das Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr 2021. In den Diagrammen befindet sich eine Übersicht der Entwicklungen der Jahre 2018 bis 2022.

 

Gewerbeanzeigen

Datenquelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen, Stand 2022

 

Für das Jahr 2022 ist in Braunschweig im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine leichte Abnahme an Gewerbeanmeldungen von 56 (-3,2%) zu verzeichnen. Diese Entwicklung entspricht der Tendenz im Landesdurchschnitt, bei dem eine leichte Abnahme von 2.330

(-3,6%) zu verzeichnen ist. Die Zahl der Gewerbeabmeldungen in der Stadt Braunschweig ist allerdings ebenfalls im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um -14 (-1,0%) gesunken. Im Landesdurchschnitt ist dagegen die Zahl der Gewerbeabmeldungen mit 2.259 (+5,0%) angestiegen.

 

Insolvenzen

Datenquelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen, Stand 2022

 

In Braunschweig ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11 (+52,4%) von 21 auf 32 angestiegen. Dabei handelt es sich um 9 Einzelunternehmen und 23 Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH und UG).

Im Landesvergleich ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 128 (+16,8%) von 762 auf 890 angestiegen.

 

Entwicklung der Arbeitslosenquote SGB II und SGB III

Datenquelle: Bundesagentur für Arbeit, Statistik, monatlicher Arbeitsmarktreport

 

Die Arbeitslosenquote lag für die Stadt Braunschweig in den Monaten Januar bis Juni 2022 unter den Vorjahreszahlen. Ab Juli 2022 ist ein Anstieg der Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen.

Im Jahresdurchschnitt ergibt sich ein leichter Rückgang der Arbeitslosenquote von 5,2% auf 5,0%. Im Vergleich zum Land Niedersachsen liegt die Stadt Braunschweig damit leicht unter dem Landeswert (2022: 5,3%).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Niedersachsen Startup Monitor 2023

 

Ausgangslage:

Seit 2013 wird jährlich eine Onlinebefragung von Startups in ganz Deutschland durchgeführt. Die Ergebnisse basieren auf den Rückmeldungen von Startups und werden in dem Deutschen Startup Monitor zusammengefasst. Dabei handelt es sich nicht um eine repräsentative Erhebung, die Befragung folgt keinem statistisch begründeten Auswahlverfahren, sondern wird von Multiplikatoren gestreut. Die Ergebnisse spiegeln deshalb stark die jeweiligen Netzwerkstrukturen mit Blick auf deren Branchenabdeckung und Größe wider, die Rücklaufquote wird irreführenderweise als Kennziffer für die Gründungsintensität dargestellt. Dennoch können grundlegende Aussagen zum Startup-Ökosystem abgeleitet werden.

 

Der Deutsche Startup Monitor bildet die Grundlage für den Niedersachsen Startup Monitor, in dem aus der bundesweiten Befragung die Ergebnisse für Niedersachsen dargestellt werden. Die Studie wurde von der Landesinitiative startup.niedersachsen im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung veranlasst.

Aus Niedersachsen entstammen im Jahr 2022 insgesamt 149 Rückmeldungen zu der bundesweiten Befragung. Davon kamen 21 Rückmeldungen von Braunschweiger Startups.

 

Kernergebnisse für Niedersachsen:

 

         Mit einer Zunahme von 43 % gegenüber 2019 stieg die Zahl der Startup-Neugründungen 2022 auf 126 und damit schneller als bundesweit (8 %).

 

         Mit 113 Neugründungen seit 2019 wird Hannover als gründungsstärkste Stadt im Land bezeichnet. Aber auch in Braunschweig (36), Göttingen (24), Oldenburg (26) und Osnabrück (46) werden als erfolgreiche Ökosysteme mit eigenen Schwerpunkten gebildet.

 

         Zentrale Herausforderung für die Startups im Land ist die Stärkung der Skalierungsfähigkeit der Unternehmen: Bisher erhalten Startups seltener als im Bundesschnitt Risikokapital sowie geringere Summen.

 

         Mit 25 % liegt der Gründerinnenanteil in Niedersachsen deutlich über dem Bundesschnitt von nur 20 % – zudem ist mit einer Steigerung seit 2020 von 5 Prozentpunkten ein klar positiver Trend im Land ersichtlich.

 

         Hochschulen spielen mit Blick auf innovative Forschung, die Expertise der Gründer:innen und ihre Funktion als Netzwerkbasis eine zentrale Rolle.

 

Top-3 Gründungshochschulen in Niedersachsen:

       Technische Universität Braunschweig

       Leibniz Universität Hannover

       Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

 

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