Rat und Stadtbezirksräte
Mitteilung außerhalb von Sitzungen - 23-21029
Grunddaten
- Betreff:
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Braunschweiger Förderprogramm für regenerative Energien und Energieeffizienzmaßnahmen 2023
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Mitteilung außerhalb von Sitzungen
- Federführend:
- 68 Fachbereich Umwelt
- Beteiligt:
- DEZERNAT VIII -Umwelt-, Stadtgrün-, Sport- und Hochbaudezernat; 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- Herlitschke
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Umwelt- und Grünflächenausschuss
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zur Kenntnis
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Erledigt
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Rat der Stadt Braunschweig
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zur Kenntnis
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Erledigt
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Mitteilungen außerhalb von Sitzungen
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zur Kenntnis
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28.04.2023
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Das Förderprogramm für regenerative Energien und Energieeffizienzmaßnahmen der Stadt Braunschweig, mit dem BraunschweigerInnen dieses Jahr wieder attraktive Zuschüsse für ihre eigene Energiewende und ihre individuelle Energieunabhängigkeit erhalten konnten, ist ausgeschöpft.
Für das Förderprogramm standen in diesem Jahr 500.000 € zur Verfügung.
Um den dynamischen Entwicklungen rund um die Energiewende Rechnung zu tragen, wurden die Förderinhalte 2023 erneut angepasst und der Fokus auf die Bereiche steckerfertige Photovoltaikanlagen sowie verschiedene Formen der erneuerbaren Wärmeerzeugung gelegt.
Das Förderprogramm wurde am Samstag, den 1. April 2023 gestartet. Aufgrund des hohen Antragaufkommens waren die zur Verfügung stehenden Fördermittel so schnell ausgeschöpft, dass die Antragsformulare bereits am Montag, den 3. April 2023 wieder deaktiviert werden mussten. Zeitweise war der Ansturm am Samstagmorgen so hoch, dass die Server kurzzeitig überlastet waren. Der bürgerfreundliche Service am Samstag wurde durch die flankierende telefonische Erreichbarkeit der zuständigen MitarbeiterInnen des Fachbereichs Umwelt sowie der Unterstützung von MitarbeiterInnen der IT-Abteilung des Fachbereichs zentrale Dienste sichergestellt und rege genutzt.
Insgesamt sind 1.038 Förderanträge mit einem Antragsvolumen in Höhe von insgesamt 685.363,95 € eingegangen. Die Anträge werden der Reihe nach berücksichtigt. Entscheidend ist der jeweilige Zeitpunkt des Antragseingangs. Alle Antragsstellenden, die aufgrund der Ausschöpfung des Fördertopfes zunächst nicht gefördert werden können, werden auf die Warteliste gesetzt und kommen ggf. noch zum Zuge sofern andere Anträge sich als nicht förderfähig herausstellen. Das Investitionsvolumen der Bürger bzgl. dieser Förderanträge beläuft sich auf nahezu 8 Millionen Euro.
Auch in diesem Jahr stellten die Stecker-PV-Anlagen mit insgesamt 876 Anträgen die größte beantragte Position dar.
Für das erstmalig mit dem Fördergegenstand „zertifizierte Schulung für den Qualifizierungsnachweis "Sachkundige/r für Wärmepumpensysteme“ nach VDI 4645 sowie die Weiterbildung zur „Fachkraft Photovoltaik (DGS/VDE)“ adressierte Thema Fachkräftemangel wurde ein Eingang von neun Anträgen verzeichnet.
Nicht beantragt wurden Mieterstromprojekte. Da die Verwaltung hier weiter ein großes ungenutztes Potential sieht, ist beabsichtigt, entsprechende Informationsangebote mit Blick auf das nächste Förderjahr anzubieten.
Die Verwaltung wird nunmehr die eingegangenen Anträge sukzessive prüfen und die Zuschussbescheide erstellen, die sodann nach der Haushaltsfreigabe 2023 versandt werden können.
Die Verwaltung wird die Gremien nach Abschluss der Antragsprüfungen über die genauen Förderumfänge und Verteilung wie in den Vorjahren informieren.
