Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 23-20595

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Die Stadt Braunschweig hat im Jahr 2022 das Zentrenkonzept verabschiedet. Daraus ergeben sich diverse Handlungsempfehlungen, auch für die Wilhelm-Bode-Straße (siehe 8.4.1.2 Seite 169ff.).

 

In der Wilhelm-Bode-Straße befinden sich viele gastronomische Betriebe. Es ist davon auszugehen, dass diese sicher ihr Angebot erweitern würden, wenn ein Platzangebot für Außengastronomie geschaffen wird.

 

In dem Zentrenkonzept wird unter anderem empfohlen, in der Wilhelm-Bode-Straße das Gastronomieangebot auszubauen, Flächen für Außengastronomie zu schaffen, den öffentlichen Raum aufzuwerten, Treffpunkte / Aufenthaltsbereiche / Sitzgelegenheiten zu schaffen und die Aufenthaltsqualität durch eine weitere Verkehrsberuhigung zu verbessen.

 

In dieser Straße besteht anscheinend die Möglichkeit, neue Verkehrskonzepte auszuprobieren und ein reales Experimentierfeld zu schaffen. Gegebenenfalls scheint die Wilhelm-Bode-Straße besonders geeignet für einen Versuch eine Fußgängerzone jenseits der Innenstadt einzurichten.

 

Beispielhaft sind einige Szenarien vorstellbar:

 

Szenario 1: Die Wilhelm-Bode-Straße wird in den zwei Abschnitten zwischen Schunterstraße und Wabestraße sowie Heinrichstraße bis Roonstraße Fußgängerzone.

 

Szenario 2: Auf der Wilhelm-Bode-Straße entsteht durchgängig eine Fußgängerzone.

 

Szenario 3: Die Wilhelm-Bode-Straße wird ein verkehrsberuhigter Bereich.

 

Szenario 4: Die Wilhelm-Bode-Straße wird eine Tempo 10 Zone.

 

Bei allen Szenarien soll berücksichtigt werden, dass die Querung in Ost-West-Richtung auf den Straßen, die die Wilhelm-Bode-Straße kreuzen, mit Tempo 10 möglich sein soll.

 

Der Verwaltung steht es frei weitere Möglichkeiten zur Belebung und Modernisierung der Wilhelm-Bode-Straße im Sinne des Zentrenkonzeptes zu entwickeln und dem Bezirksrat in der Antwort vorzustellen.


 

Die FDP im Bezirksrat Östliches Ringgebiet fragt und bittet um Stellungnahme zu den Szenarien:

 

  1. Wie schätzt die Stadtverwaltung die Entwicklungschancen für die Außengastronomie und für den Einzelhandel im Stadtteilzentrum Wilhelm-Bode-Straße unter den oben genannten Szenarien ein?
     
  2. Geht die Stadtverwaltung konform, dass gerade die Wilhelm-Bode-Straße eine Möglichkeit bietet Stadtraum neu zu ordnen und eine neue Aufteilung der Verkehre vorzunehmen? Wenn nein, welche Straße wäre nach Auffassung der Verwaltung besser geeignet, um eine Blaupause für ein Stadteilzentrum zu werden?
     
  3. Welche Folgen für die Aufenthalts- und Lebensqualität ergeben sich aus den oben angesprochenen Szenarien, und welche weiteren Anregungen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Wilhelm-Bode-Straße sind denkbar?

 

 

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