Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 23-21228
Grunddaten
- Betreff:
-
Schulabbrecher:innen
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- SPD-Fraktion im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Schulausschuss
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zur Beantwortung
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05.05.2023
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Der IQB-Bildungstrend hat erst vor kurzem aufgezeigt, dass die Kompetenzen der Schüler:innen in wesentlichen Bildungsfeldern rückläufig sind - eine Entwicklung, die bereits vor der Corona-Pandemie einsetzte, sich jedoch durch diese noch verstärkte (https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/iqb-bildungstrend-die-wichtigsten-ergebnisse/). So stieg bereits vor der Pandemie der Anteil der Schulabbrecher in Niedersachsen wieder an (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/256101/umfrage/anteil-der-schulabgaenger-innen-ohne-hauptschulabschluss-in-niedersachsen/). Bereits 2019 hat die Stadtverwaltung erklärt, dass sie davon ausgeht, dass sich der Anteil an Schulverweiger:innen sowie Schüler:innen ohne Schulabschluss erhöhen wird, auch wenn dies im Dreijahresmittel bis 2021 nicht der Fall war (https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Schule-Corona-Pandemie-verschaerft-Problem-mit-Fehlzeiten,schule3032.html, Mitteilung 21-16355).
Vor diesem Hintergrund fragen wir:
1. Haben sich die Zahlen der Schulverweiger:innen im Stadtgebiet seit 2019 erhöht?
2. Ist ein Anstieg der Schüler:innen, die ohne Hauptschulabschluss die Schule verlassen, im letzten Schuljahr zu beobachten?
3. Welche Auswirkungen hat es auf die Durchführung von Bildungsprogrammen, wenn die Anzahl der Schulabbrecher:innen und der Schülerinnen und Schüler ohne Hauptschulabschluss steigt?
Gez. Bastian Swalve
