Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 23-20595-01
Grunddaten
- Betreff:
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"Zentrenkonzept Einzelhandel für die Stadt Braunschweig" ernst nehmen und das Stadtteil-zentrum Wilhelm-Bode-Straße stärken
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 61 Fachbereich Stadtplanung und Geoinformation
- Beteiligt:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr; 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen; DEZERNAT III Stadtplanungs-, Verkehrs-, Tiefbau- und Baudezernat
- Verantwortlich:
- Schmidbauer
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 120 Östliches Ringgebiet
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zur Kenntnis
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26.04.2023
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Die Wilhelm-Bode-Straße ist bereits in eine großflächige Tempo-30-Zone eingebettet. Es gibt derzeit von Seiten der Verwaltung keine Bestrebungen, verkehrsplanerisch am Status-Quo der Wilhelm-Bode-Straße etwas zu ändern. Auch das Einzelhandelskonzept spricht nicht explizit davon, dass dies erforderlich sei.
Seit 2021 haben die deutliche Vergrößerung des Lebensmittelmarktes (jetzt Karlstraße) und die Neuansiedlung eines Naturtextilienmarktes seitens des Einzelhandels zur Attraktivitätssteigerung des Stadtteilzentrums Wilhelm-Bode-Straße geführt.
In den in Szenario 1 der Anfrage bezeichneten Abschnitten der Wilhelm-Bode-Straße befinden sich je 2 gastronomische Angebote, die teilweise bereits über Angebote zur Außengastronomie verfügen.
Vor diesem Hintergrund wird die Anfrage wie folgt beantwortet:
Zu 1.:
Grundsätzlich steigen die Entwicklungschancen für die Außengastronomie und ggf. auch für den Einzelhandel im Stadtteilzentrum, wenn die Aufenthaltsqualität erhöht wird.
Zu 2.:
Nein. Die vorgeschlagenen Sperrungen oder Veränderungen von Straßenzügen lassen deutliche Kfz-Verkehrsverlagerungen und Umwegverkehre in andere Straßenzüge erwarten, sodass dort viele Bewohner deutlich stärker belastet werden. Auf Basis der Analyse des Zentrenkonzeptes wird im Rahmen des ISEK-Projektes R.07.1 „Stadtteilzentren aufwerten“ geprüft, bei welchen Stadtteil- oder Nahversorgungszentren Maßnahmen zur gestalterischen und funktionalen Verbesserung entwickelt werden sollen. Die Politik wird hierzu beteiligt, wenn Zwischenergebnisse vorliegen.
Zu 3.:
S. Antworten zu 1 und 2.
