Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 23-21557
Grunddaten
- Betreff:
-
Jugendwerkstatt der VHS Arbeit und Beruf GmbH
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- SPD-Fraktion im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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Vorberatung
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16.06.2023
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Erledigt
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Verwaltungsausschuss
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Vorberatung
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Erledigt
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Rat der Stadt Braunschweig
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Entscheidung
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27.06.2023
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Der IQB-Bildungstrend hat erst vor kurzem aufgezeigt, dass die Kompetenzen der Schüler:innen in wesentlichen Bildungsfeldern rückläufig sind - eine Entwicklung, die bereits vor der Corona-Pandemie einsetzte, sich jedoch durch diese noch verstärkte (https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/iqb-bildungstrend-die-wichtigsten-ergebnisse/). So stieg bereits vor der Pandemie der Anteil der Schulabbrecher:innen in Niedersachsen wieder an (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/256101/umfrage/anteil-der-schulabgaenger-innen-ohne-hauptschulabschluss-in-niedersachsen/). Laut Stadtverwaltung lässt sich dieser Trend auch in Braunschweig beobachten, da die Anzahl der Ordnungswidrigkeitsverfahren als auch die Kontaktaufnahmen mit der Koordinierungsstelle Schulverweigerung steigen, ebenso steigt der Anteil unentschuldigter Fehlzeiten (vgl. Vorlage 23-21228).
Die Jugendwerkstadt der VHS Arbeit und Beruf GmbH ist ein Angebot, das sich explizit an Schüler:innen richtet, die zuvor nicht im Regelschulsystem erfolgreich beschult werden konnten, jedoch noch schulpflichtig sind. Ziel der Jugendwerkstatt ist es, sie für eine Teilnahme am Unterricht zur Hauptschulabschlussprüfung fit zu machen und sie somit in den ersten Arbeitsmarkt überführen zu können (https://www.vhs-braunschweig.de/vhs-arbeit-und-beruf/vhs-arbeit-und-beruf-gmbh/jugendprojekte/schulpflichterfuellung-in-jugendwerkstaetten-siju/; https://www.vhs-braunschweig.de/vhs-arbeit-und-beruf/vhs-arbeit-und-beruf-gmbh/jugendprojekte/jugendwerkstatt/).
Aktuell werden 13 Plätze vom Jobcenter finanziert, diese Finanzierung fällt zum neuen Schuljahr weg. Weitere 16 Plätze werden von der VHS selbst finanziert. Aktuell kommen auf diese insgesamt 29 Plätze 18 Warteplätze, was den hohen Bedarf an dem Programm verdeutlicht.
Um das Angebot weiter vorhalten zu können, soll die Stadt die Finanzierung von zunächst zehn Plätzen zum neuen Schuljahr sicherstellen. Die Stadtverwaltung sowie die VHS als hundertprozentige Tochter der Stadt werden zudem angehalten, sich mit dem Jobcenter auszutauschen, um eine eventuelle weitere Finanzierung durch diese sicherzustellen.
