Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 23-21379

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Norbert Jonscher berichtete am 20.2.2022 über historische Relikte der Baugeschichte dieser Stadt wie zum Beispiel Fragmente vom Ackerhofportal und der früheren Nicolaikirche, die auf dem städtischen Bauhof in der Ludwigstraße gelagert werden. Er schreibt:

„(…) es gibt weitere „Schätze“, die unscheinbar und verlassen in einer Ecke des Bauhofes darauf warten, dass sie erlöst werden – und wieder zurück dürfen in ihre Heimatstadt, unter die Augen der Braunschweiger. Renaissancetorbögen sehen wir, Zaunpfähle, Steine und Gitterteile vom Schloss, diverse Gussformen für Plastiken, noch von dem Braunschweiger Professor Jürgen Weber stammend, aber auch das Originalwappen vom Zaun der Herzogseiche am Petritorwall, Skulpturen der Gerloffschen Villa, Spitzbogenfenster des Rathauses, Kanonenrohre unbekannter Herkunft, Säulenteile, verschiedene historische Türen und, und, und.“[1]

Einige dieser historischen Relikte wie zum Beispiel das Ackerhofportal sind häufig in der politischen Diskussion; andere hingegen sind eher dem Vergessen der Geschichte anheimgefallen.

Eine Übersicht dieser teils bedeutsamen, teils unbedeutenden Relikte haben wir leider nicht finden können, daher fragen wir die Kulturverwaltung:

a) Welche Relikte werden auf dem städtischen Bauhof gelagert? (Eine einfache Übersicht reicht aus.)

b) Welche dieser Relikte sind aus Sicht der Kulturverwaltung bedeutsam genug, um erneut im Stadtbild auf- bzw. ausgestellt zu werden?

c) Besteht die Möglichkeit, dass sich Abgeordnete der Fraktionen direkt vor Ort ein Bild von den eingelagerten „Schätzen“ machen können?



 

[1] Ohne Bezahlschranke findet man den Artikel im Blog „Der Löwe“: www.der-loewe.info/schaetze-aus-braunschweig-die-erloest-werden-wollen
 

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