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ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 23-21743

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Sachverhalt

Sachverhalt:
Eine Gruppe von 17 Ärztinnen und Ärzten aus Tübingen hat gemeinsam mit einer Post-Vac-Selbsthilfegruppe einen Brief an die Ständige Impfkommission (STIKO), den Tübinger Oberbürgermeister Palmer, die Tübinger Ärztin Lisa Federle und den leitenden ärztlichen Direktor des Universitätsklinikums Tübingen, Prof. Bamberg, verschickt. In diesem schreiben sie:

„Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat die COVID-19-Pandemie für beendet erklärt. Die Maßnahmen sind weitgehend aufgehoben. Wenige Tage zuvor, am 3.4.2023, zog das Schweizer Bundesamt für Gesundheit seine Empfehlung der Covid-19-Impfung zurück. In Deutschland wird die Impfung von der Ständigen Impfkommission (STIKO) weiterhin empfohlen.

Seit über einem Jahr trifft sich eine Gruppe von Ärzten, Wissenschaftlern und Therapeuten mit Vertretern der Post-Vac-Selbsthilfegruppe im Tübinger Sozialforum zum Austausch über Behandlungsmöglichkeiten schwerer Impfnebenwirkungen. Momentan sind über 50 000 Fälle schwerer Nebenwirkungen gemeldet, die tatsächliche Zahl liegt wahrscheinlich viel höher.

Wir distanzieren uns von der Impfempfehlung der STIKO zu Covid-19 und fordern deren Aussetzen, solange nicht geklärt ist:

1. Wie hoch ist die Rate an schweren Nebenwirkungen der Covid-19-Impfung?
2. Wie hoch ist die Wirksamkeit der Covid-19-Impfung?
3. Ist ein Zusammenhang der aktuellen Übersterblichkeit mit der Impfung auszuschließen?
4. Wie lange verbleiben Spike-Proteine und Nanopartikel im Körper?
5. Wie hoch ist die Häufigkeit von Long-Covid bei Geimpften?

Wir fordern die umgehende Einrichtung einer Post-Vac-Ambulanz an der Uniklinik Tübingen bzw. die Öffnung der Long-Covid-Ambulanz für Post-Vac-Betroffene.

[…]

Wir fragen:
Warum werden Long-Covid- und Post-Vac-Betroffene unterschiedlich behandelt? Warum gibt es am UK Tübingen eine Long-Covid-, aber keine Post-Vac-Ambulanz?
Wir laden die Angesprochenen von Universität und Politik zum Erfahrungsaustausch ein über die zahlreichen und z. T. schweren Impfnebenwirkungen, die wir in unseren haus- und fachärztlichen Praxen sehen, mit dem Ziel, die medizinische Versorgung der Betroffenen zu verbessern.“[1][1]

Ebenso hat die Tübinger Selbsthilfegruppe im Februar einen offenen Brief an Gesundheitsminister Karl Lauterbach über die desaströse Versorgungssituation für Impfgeschädigte verschickt, in dem die Probleme der Post-Vac-Geschädigten sehr anschaulich und nachvollziehbar beschrieben werden.[2][2]

Deutschlandweit gibt es mittlerweile 91 Long-Covid-Ambulanzen[3][3], jedoch keine in Braunschweig. Im November 2022 gab es eine inoffizielle Gedenkveranstaltung für Geschädigte und Verstorbene an den Corona-Impfstoffen[4][4], jedoch gibt es auch hier bisher kaum medizinische Unterstützung für Menschen mit Impfschäden.

Vor diesem Hintergrund stellen wir die Fragen der Tübinger Ärzte an die Braunschweiger Verwaltung:

1) Warum werden Long-Covid- und Post-Vac-Betroffene derart unterschiedlich unterstützt?

2) Warum gibt es in Braunschweig keine Long-Covid- und keine Post-Vac-Ambulanz?

3) Welche Unterstützung für Long-Covid- und Post-Vac-Patienten ist in Braunschweig zukünftig geplant?


[1] Den vollständigen offenen Brief inklusive der Unterstützernamen haben wir als Anlage 1 angefügt.
[2] Diesen lesenswerten offenen Brief fügen wir als Anlage 2 an, eine gute Beschreibung liefert auch der Artikel "Krank nach Impfung" vom MDR: www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/corona-impfung-post-vac-syndrom-102.html
[3] https://longcoviddeutschland.org/ambulanzen/
[4] Siehe Foto Anlage 3.
 


 

 

 

 

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