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Anfrage (öffentlich) - 23-21944

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Sachverhalt

Sachverhalt:

In der Festschrift „50 Jahre CDU-Kreisverband Braunschweig“ aus dem Jahr 1995 kann man lesen: „Auf Anregung des Arbeitskreises Kultur wurde 1989 im Westpark das zweite Braunschweiger Bildhauersymposium durchgeführt, um den weiteren Aufbau des Parkes mit Skulpturen zu unterstützen.“[1][1] 

Auch mehr als 30 Jahre später bereichern diese Skulpturen unser Stadtbild, so schreibt die Braunschweiger Zeitung im Artikel „Der Westpark lockt am Rand der Großstadt“:

„Ein Blick durch den goldenen Bilderrahmen im Westpark auf die Kirchtürme der Innenstadt – ein solches Panorama gibt es nur in der Bildmontage unseres Lesers Joachim Körner. Dennoch: Eine interessante Mischung aus schönen Aussichten und Kunst bietet sich den Bürgern in der rund 240 Hektar großen Parkanlage im Westen der Stadt allemal.

Der Blick auf die Innenstadt und deren Kirchtürme wird für all jene Realität, die sich zu dem nördlichen Aussichtspunkt mit Informationspavillon begeben. Einen Überblick über die seit 1980 entstehende Parkanlage bietet dagegen ein weiterer Aussichtspunkt auf einem kleinen Hügel am Madamenweg.

Der 4 mal 5 Meter große Bilderrahmen dient Parkbesuchern eher dazu, sich selbst in Szene zu setzen und neue Perspektiven zu erforschen. Vor allem Kinder sind fasziniert von dem Kunstwerk, das aus einem Wettbewerb resultierte, den das Kulturinstitut der Stadt und die Hochschule für Bildende Künste (HBK) 1990 im Zuge eines Bildhauersymposiums ausgeschrieben hatten. Der Rahmen ist Teil eines Kunstensembles, das auch die Steinskulpturen „Das Paar“ und „Der Stuhl“ sowie einen großen, als Infopfeiler fungierenden Natursteinmonolith miteinschließt.“[2][2] 

Deutschlandweit gibt es mittlerweile mehr als 80 Skulpturenwege, wikipedia schreibt dazu:

„Skulpturenwege (auch Kunstwanderwege) sind Spazier- oder Wanderwege, an denen sich zahlreiche, eigens für diesen Ort entworfene Skulpturen befinden. Als künstlerisches Konzept stehen Skulpturenwege der Land Art nahe. Bei der Anlage von Skulpturenwegen wird versucht, Kunstwerke und Landschaft in einen Einklang zu bringen, um so den ästhetischen Genuss zu vergrößern.

In den letzten Jahren entstanden besonders im deutschsprachigen Raum zahlreiche Skulpturenwege. Neben ästhetischen Gesichtspunkten stehen häufig auch wirtschaftliche und touristische Interessen der jeweiligen Kommunen. Im Unterschied zum Skulpturengarten wird jedoch kein Eintrittsobolus verlangt und sie sind meist keiner Institution angegliedert.

Häufig werden die Skulpturen während eines Bildhauersymposiums gemeinsam von den Künstlern gestaltet.“[3][3]

Aufgrund seine Größe, der schon vorhandenen Skulpturen und der räumlichen Nähe zur HBK eignet sich der Westpark nach unser Einschätzung ideal für einen Skulpturenweg. Ein solcher Weg entspricht auch der Maßnahme 26 aus den Szenarien für den Mobilitätsentwicklungsplan: „Im Rahmen von Fußverkehrskonzepten werden Themenrouten definiert, die im Anschluss umgesetzt und mit zielgruppenspezifischen Elementen ausgestattet werden. Als Beispiele lassen sich Gesundheitspfade, Spielrouten mit Spielgeräten (Schaffung von Bewegungsanreizen) und Sitzrouten mit diversen Sitzgelegenheiten anführen.“[4][4]

Vor diesem skulpturalen Hintergrund fragen wir:

a) Besteht die Möglichkeit, mit Hilfe weiterer Bildhauer-Symposien einen Skulpturenweg im Westpark zu errichten? 

b) Welche finanziellen Mittel wären nötig, um erneut ein Bildhauer-Symposium in Braunschweig zu veranstalten?  

c) Welche Fördermittel könnten für die Veranstaltung eines solches Symposiums eingeworben werden?



 

[1] Festschrift: „50 Jahre CDU-Kreisverband Braunschweig“, S. 100

[2] www.braunschweiger-zeitung.de/braunschweig/article210353605/Der-Westpark-lockt-am-Rand-der-Grossstadt.html

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Skulpturenweg

[4] https://ratsinfo.braunschweig.de/ri/vo020.asp?VOLFDNR=1027051


 

 

 

 

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