Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Antrag (öffentlich) - 23-22011

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Bezugnehmend auf die Ergebnisse (Drs. 23-21565) des Prüfauftrags FU 178 „Trinkwasserentnahmestellen für die Hitzevorsorge in Braunschweig” (Ratsbeschluss vom 21.03.2023, Drs. 23-20805) werden, ggf. in Kooperation mit Dritten, zusätzlich zu den in Planung befindlichen Trinkwasserentnahmestellen je eine weitere im Innenstadtbereich und im Außenbereich für das Jahr 2024 sowie fortlaufend für die Jahre 2025 und 2026 je zwei weitere Trinkwasserentnahmestellen im Stadtgebiet errichtet.

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Sachverhalt

Sachverhalt:
Den Klimawandel spüren die Menschen insbesondere in den Sommermonaten mit deutlichen Folgen für die Gesundheit. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Hitzeschläge nehmen zu. Ebenso ist die Dehydrierung eine Hauptursache für gesundheitliche Schäden bis hin zu Sterbefällen. Dies trifft insbesondere die älteren und die jüngsten Bevölkerungsgruppen. So war vor allem „der ausgeprägte Hitzesommer 2018 und die ebenfalls sehr heißen Folgejahre 2019 und 2020 [mit rund ] 19.000 hitzebedingten Sterbefällen“[1][1] besonders gravierend.

Im Zuge der Gestaltung einer sozialen und klimagerechten Stadt gehört es dazu, notwendige Anpassungen an die irreversiblen Folgen vorzunehmen und die Schwächsten zu schützen. Die Stadt bereitet im Zuge dessen bereits einen kommunalen Hitzeaktionsplan vor.

Die antragstellenden Fraktionen und Gruppen möchten mit diesem Beschluss eine im Verhältnis schnell umsetzbare und sehr nachhaltige Anpassung an die Gegebenheiten erwirken und den Menschen eine dringend benötigte Möglichkeit zur Wasserentnahme verschaffen, um damit den Dehydrierungen entgegenzuwirken. Vor allem Kinder, Jugendliche und die Ältesten verschätzen oder überschätzen sich oft und nehmen zu wenig zu trinken mit.

Die Entnahmestellen sollen hier eine Abhilfe leisten.


[1] https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/hitze.html  


 

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