Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 23-21378-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Fehlende Energiespeicher! Was passiert bei Dunkelflauten?
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 20 Fachbereich Finanzen
- Beteiligt:
- 0100 Steuerungsdienst; DEZERNAT VII - Finanz- und Feuerwehrdezernat; 37 Fachbereich Feuerwehr; DEZERNAT VIII -Umwelt-, Stadtgrün-, Sport- und Hochbaudezernat; 68 Fachbereich Umwelt
- Verantwortlich:
- Geiger
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Umwelt- und Grünflächenausschuss
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zur Kenntnis
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05.09.2023
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Die Anfrage der Gruppe Direkte Demokraten im Rat der Stadt vom 19. Mai 2023 (DS 23-21378) wurde BS|Energy mit der Bitte um Stellungnahme übermittelt, welche hierzu wie folgt Stellung nimmt:
BS|Energy unterstützt das Klimaschutzkonzept 2.0 der Stadt Braunschweig. In seiner
Strategie hat BS|Energy ein umfangreiches Maßnahmenpaket auf dem Weg zur
Klimaneutralität geschnürt, welches regelmäßig überprüft und angepasst wird. Dieses
umfasst unter anderem:
● Den Ausbau der Erneuerbaren Energien,
● die Bereitstellung von Flexibilität durch Einbindung von
Erneuerbare-Energien-Anlagen und Energiespeicher,
● die Kopplung der Sektoren Gas, Strom, Wärme und Mobilität und
● den Ausbau seiner Netze zu „Smart Grids“.
Für das Funktionieren des Gesamtsystems und ein treibhausgasneutrales Braunschweig
spielen die (kalte) Dunkelflaute in Braunschweig sowie lokale Energiespeicher in
Braunschweig eine untergeordnete Rolle, da wir stromseitig über das europäische
Verbundnetz verfügen, welches sogar einige außereuropäische Länder integriert. Zusätzlich
wird es sicherlich in diesem Verbundnetz auch weitere Erzeuger geben, die z.B. mit
speicherbaren regenerativen Brennstoffen in der Spitzenlast und als Backup arbeiten. Die
Betrachtungsweise sollte unserer Meinung nach hier also nicht nur Braunschweig isoliert,
sondern ganzheitlich, bundes- bzw. europaweit, erfolgen.
Der Strom-/Energiespeicherbedarf richtet sich auch maßgeblich nach dem Ausbaugrad der
Sektorenkopplung und bspw. dynamischen (Strom-)Tarifen, die über einen monetären Anreiz
für eine Reduktion des Ungleichgewichts bzw. eine Annäherung zwischen Erzeugung und
Verbrauch sorgen werden.
