Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 23-22353
Grunddaten
- Betreff:
-
PFAS Belastung in Braunschweig
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- Gruppe Die FRAKTION. BS im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Rat der Stadt Braunschweig
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zur Beantwortung
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14.11.2023
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Zu den Chemikalien, die sich nicht in der Umwelt abbauen lassen, gehören die sogenannten PFAS, per- und polyfluorierte Produkte, die mehr als 10.000 Stoffe umfassen. PFOA und PFAS kommen nicht natürlich vor, sondern werden seit den späten 1940ern Jahren von der Industrie hergestellt und für viele alltäglichen Produkte genutzt. PFAS Verbindungen sind toxisch und wenn sie einmal in die Umwelt ausgebracht wurden, können sie nur noch sehr schwer wieder entfernt werden. Mittlerweile lassen sich Spuren von PFAS in Boden, in Flüssen und im Grundwasser, in Lebensmitteln und im Trinkwasser nachweisen. Die schädlichen Stoffe gelangen so auch in den menschlichen Körper. Nach investigativen Recherchen sind viele Böden und Gewässer in Deutschland mit PFAS belastet, teils sogar verseucht. Zur Beseitigung dieser Substanzen werden zum Beispiel Aktivkohleanlagen in die Abwasserbehandlung der Klärwerke integriert. Zudem wird an der Aufbereitung und Rückgewinnung PFAS-belasteter Wässer geforscht.
https://www.braunschweiger-zeitung.de/politik/inland/article237737499/Ewigkeitschemikalien-an-vielen-deutschen-Orten-nachweisbar.html
Vor diesem Hintergrund bitten wir um die Beantwortung der folgenden Fragen:
1. Welche Daten zur PFAS-Konzentration in Braunschweigs einzelnen Gewässern liegen der Verwaltung vor?
2. Werden im Braunschweiger Stadtgebiet Methoden zur Entfernung von PFAS und Spurenstoffen angewandt?
3. Welche Maßnahmen sind geplant, um die PFAS-Belastung zu bewerten und zu beseitigen?
