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Mitteilung - 23-22672

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Sachverhalt

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Die Erneuerung des Jugendplatzes Prinz-Albrecht-Park/Rollschuhbahn zu einem modernen Skate- und Basketballplatz, der Anziehungskraft über die Grenzen der Stadt Braunschweig hinaus haben wird, sieht eine Beleuchtungsanlage und ein eigenes Design für den Basketballbereich vor. Diese Aspekte sollen im Folgenden vorgestellt werden

Designentwurf für das Basketballfeld

Das vorgeschlagene Design des neuen größeren Basketballfeldes wurde maßgeblich von dem Basketballnationalspieler Dennis Schröder beeinflusst. Ein erster Entwurf, der seitens Dennis Schröder vorgeschlagen wurde, kann nach gründlicher Recherche und Rücksprache mit mehreren Herstellern von EPDM-Belägen in der Form bautechnisch nicht realisiert und mit vertretbarem Aufwand umgesetzt werden. Daher wurde in der Gestaltung eine organische Grundform, die sich bereits bei anderen Courts bewährt hat und auch im angrenzenden Skatepark zu finden ist, als optisches Leitmotiv für den Court verwendet (s. Anlage 1). Um den persönlichen Bezug zu Dennis Schröder herzustellen, wurden seine Initialen „DS“ abstrahiert und in das Bodenmuster eingearbeitet. Auch ein speziell angefertigter Schriftzug im Mittelkreis sowie eine weiße Schriftlackierung im Asphalt lehnen sich an den Entwurf Schröders an.

Die Farbpalette in schwarz-weiß-grau mit goldener Linierung orientiert sich sowohl am Corporate Design der hiesigen Basketballmannschaft „Basketball Löwen Braunschweig“ als auch an den im Skatepark vorherrschenden Farben und schafft damit ein harmonisches Gesamtbild. Der angrenzende Mini-Court verzichtet bewusst auf eine aufwendige Gestaltung, um den Fokus auf den Main-Court zu legen.

 

Beleuchtungskonzept

Mit der Umgestaltung des Skateparks und Basketball-Courts am Jugendplatz Prinz-Albrecht Park/Rollschuhbahn hin zu einer State of the Art-Anlage mit überregionaler Strahlkraft ist davon auszugehen, dass sich die Auslastung der Anlage massiv erhen wird. Um die aus einem hohen Nutzungsdruck resultierenden Konflikte zu entzerren, hat sich bewährt, eine spezielle Beleuchtungsanlage in das Konzept zu integrieren. Durch die damit mögliche Erweiterung der täglichen Nutzungszeit lässt sich das Gesamtaufkommen in der Anlage gerade in den Herbst- und Wintermonaten gestreut über den ganzen Tag verteilen, was sich in einer ausgewogeneren Auslastung und damit in einem verringerten Konfliktpotential bemerkbar machen sollte.

In der Planung wurde ein Lichtkonzept berücksichtigt, das mit LED-Lichtmasten von einer Fachfirma speziell für die Bedürfnisse im Skatepark bzw. am Basketball-Court ausgelegt und berechnet wurde (s. Anlage 2). 

 

Lichtmasten und Leuchtmittel

Die Planungen sehen vor, dass die Lichtmasten dezentral mit mehreren Lichtquellen angeordnet werden. Dadurch lässt sich ein unerwünschter Schattenwurf auf die Elemente vermeiden und die Sicherheit bei der Nutzung gewährleisten. Die zehn Masten, deren Anzahl aus den speziellen Berechnungen des Lichtplaners wurden, haben eine Lichtpunkthöhe ca. 8 m , was den Vorteil bietet, dass keine speziellen Genehmigungen zur Errichtung eingeholt werden müssen. Die Lichtplanung berücksichtigt zudem die Anforderungen des Denkmalschutzes (z.B. Freihaltung der Sichtachse in Richtung Denkmal), ohne dabei die Funktion des Skateparks einzuschränken.

Die verwendeten LED-Fluter lassen sich entsprechend der Berechnung so ausrichten, dass sich das Licht auf die auszuleuchtenden Bereiche ohne große Abstrahlung beschränkt. Die Leuchtmittel besitzen dabei eine mittlere Beleuchtungsstärke von 100 lx bei einer Farbtemperatur von 3000 K. 

 

Umweltaspekte und Lärmschutz

Aufgrund der Lage des Jugendplatzes im Landschaftsschutzgebiet ergeben sich Anforderungen an das Lichtkonzept. So werden beispielsweise Lichtstärke und Temperatur so ausgewählt und angepasst, dass eine Störung von Insekten wird.

Zur Gewährleistung des Lärmschutzes wird eine Zeitschaltuhr integriert, so dass die Beleuchtung auf die in der städtischen Park- und Grünanlagensatzung festgelegten Nutzungszeiten zwischen 07:00 und 22:00 Uhr begrenzt wird.
 

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Anlagen

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