Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 23-22389

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Sachverhalt

Sachverhalt:
Am Abend der umjubelten Tosca-Premiere auf dem Burgplatz äußerte Oberbürgermeister Dr. Kornblum im Rahmen seines Grußwortes auf der Premierenfeier die Erwartung, dass sich (sinngemäßer O-Ton) die anwesenden Landtagsabgeordneten nun für die Komplettsanierung des Staatstheaters starkmachen sollten. Der bauliche Zustand des Gebäudes ist seit mehreren Jahren bekannt, so dass es – sicherlich verständlicherweise – vor allem von den anwesenden Musikern großen Applaus für diese Forderung gab. Für eine Komplettsanierung kursieren in der Öffentlichkeit unterschiedliche Zahlen, die sich bis auf rund 100 Millionen Euro summieren.

Gleichermaßen muss darauf hingewiesen werden, dass die Stadt Braunschweig nach dem Staatstheatervertrag ein Drittel aller anfallenden Kosten zu tragen hat. Nach unserem Kenntnisstand gilt dieser weiterhin und würde Kosten in Höhe von knapp 33 Millionen Euro nach sich ziehen, die bislang nicht im städtischen Haushalt eingeplant sind.

So groß wie der Applaus, war auch die Überraschung bei den Anwesenden über die Forderung des Oberbürgermeisters. Es drängt sich daher der Eindruck auf, dass es sich hier ebenso um einen Schnellschuss für wohlfeilen Applaus handelt wie bereits seine Ankündigung für das Konzerthaus nach dem Neujahrskonzert.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

1. Welche Zeitplanung gibt es für die Sanierung des Staatstheaters?

2. Welche Kostenermittlungen zum Umfang der Sanierungen hat es gegeben?

3. Wie ist der aktuelle Sachstand zu den Gesprächen mit dem Land über die Zukunft des Staatstheatervertrages, also die Streichung der Drittelfinanzierung?  

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