Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 23-22290

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Sachverhalt

Sachverhalt:
Seit dem 01. Januar 2023 gibt es in Braunschweig eine Mehrwegangebotspflicht für Lieferdienstleistende. Die Stadt Braunschweig hat durch die Braunschweig Stadtmarketing GmbH (BSM) das System der reCup GmbH ausgewählt.[1] Hier gibt es sogenannte RECUPS und REBOWLS zur Vermeidung von Verpackungsmüll zur Auswahl. RECUPS gibt es mittlerweile in einigen gastronomischen Betrieben, vor allem bei verschiedenen Bäckern, in Braunschweig. Diese sind durch eine Karte auf der Internetseite gut zu finden, was auch eine Rückgabe der Becher gut möglich macht.[2]

Dies trifft leider nicht auf die REBOWLS zu. Auf der besagten Karte werden nicht viele Standorte hierfür angezeigt.[3] Hier scheint noch Bedarf für eine Verbesserung der Vermarktung der REBOWLS zu bestehen.

Zudem scheint es leider noch recht kompliziert zu sein, bei einer Bestellung tatsächlich auf irgendein Mehrwegangebot zurückzugreifen. Häufig ist die Bestellung in einem Mehrwegbehälter mit einem erheblichen Mehraufwand und erhöhten Kosten verbunden. Zudem scheint ein uneinheitliches Mehrweg-System aufgrund der mangelhaften Rückgabemöglichkeit der Gefäße für Kund*innen wenig sinnvoll und umständlich zu sein.

Wir fragen deshalb:

1. Wie schätzt die Stadt (das Stadtmarketing) die Situation und Entwicklung der Verwendung von Mehrweggeschirr in gastronomischen Betrieben ein?

2. Wie plant die Stadt mehr Lieferdienste und gastronomische Betriebe zur Verwendung des von der Stadt angebotenen Mehrweggeschirrs zu bewegen?

3. Wie ist die Resonanz der gastronomischen Betriebe, die RECUPS und REBOWLS verwenden?


[1] Vgl. 21-15423-01.
[2] Vgl. https://recup.de/.
[3] Vgl. https://recup.de/.
 

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