Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Mitteilung außerhalb von Sitzungen - 23-22395

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Die Auslastungssituation in Braunschweiger Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege sowie den Einrichtungen der Schulkindbetreuung ist in der Anlage A und B dargestellt.

 

Die Auswertungen erfolgten stichtagsbezogen zum 1. Oktober 2023. Dabei wurden die Belegungszahlen der kommunal geförderten Kindertagesstätten dem Kita-Planer entnommen und die Auslastung in der Kindertagespflege und in der Schulkindbetreuung wurden durch die Tagespflegepersonen bzw. die Betreuungseinrichtungen gemeldet.

 

Zusammenfassend stellt sich die Auslastung der 147 Kindertagesstätten wie folgt dar:

 

  • In 52 Einrichtungen beträgt die Auslastung 98 bis 100 %*.
  • In 62 der Kitas beträgt die Auslastung am Stichtag 90 bis 97 %.
  • In 33 Einrichtungen liegt die Auslastung unter 90 %.
     

*Eine Auslastung von 98 % entspricht in einem Großteil der Einrichtungen nur einem einzelnen, temporär unbelegten Platz. Dies kommt aus planerischer Sicht einer Vollauslastung gleich.

 

Von den am Stichtag insgesamt 626 nicht belegten Plätzen sind bis zum Jahresende bereits knapp 300 Plätze belegt bzw. r einen zukünftigen Betreuungsbeginn vergeben (Vertrags-abschlüsse bzw. Zusagen).

 

Die Auslastungssituation liegt mit 93,1 % unter der Vorjahresquote von 94,2 %. Hierfür gibt es verschiedene Ursachen. Durch den späten Start des Kindergartenjahres sind die z.T. gestaffelt erfolgenden Neuaufnahmen noch nicht abgeschlossen insbesondere dort wo zusätzliche Plätze geschaffen werden konnten (Johanniter neue Kita Warnekamp und Erweiterung Murmeltiere, Umstrukturierung Till-Eulenspiegel im östl. Ringgebiet und neue Elterninitiative Waldkindergarten). Dies beeinträchtigt die Auslastung zum Stichtag entsprechend.

 

Darüber hinaus führt akuter Personalmangel in verschiedenen Einrichtungen dazu, dass bestehende Platzkontingente nicht voll ausgeschöpft werden können. Dazu kommen Umbauphasen bzw. Trägerwechsel und in Planung befindliche Integrationsgruppen, die ebenfalls dazu führen, dass grundsätzlich zur Verfügung stehende Plätze vorübergehend nicht belegt werden oder künftig ggf. wegfallen.

 

Auch kürzere Betreuungszeiten (M1 und M2) und eine periphere Lage stellen weiterhin eine Ursache r freie Plätze dar.

 

Aktuell werden rund 100 Kinder geflüchteter Familien im Rahmen des bestehenden Platzangebotes betreut. Die Inanspruchnahme zusätzlicher Plätze (+1 Regelung) im Rahmen der bis 30. Juli 2024 verlängerten gesonderten Durchführungsverordnung des Landes ist lediglich an einem Standort erforderlich.

 

Die Auswertung der Auslastungssituation in den 73 Einrichtungen der Schulkindbetreuunghrt zu folgendem Ergebnis:

 

  • In 47 Einrichtungen beträgt die Auslastung 98% und mehr. Acht dieser Einrichtungen haben temporäre Überbelegungen gemeldet.
  • 15 Einrichtungen erreichen am Stichtag eine Auslastung zwischen 90 und 97%.
  • In 11 Einrichtungen liegt die Auslastung unter 90 %.

 

r den Bereich der Schulkindbetreuung stellt sich eine differenzierte Auslastungslage dar. Die Belegung der Plätze liegt mit 96,3 % fast gleichauf mit der Auslastung des Vorjahres von 96,5%. Infolge des gegenwärtigen Personalmangels führten Herausforderungen in der Stellenbesetzung teilweise zu temporären Gruppenschließungen, so dass nicht alle bestehenden Bedarfe vor Ort gedeckt werden konnten.

 

Das städtische KJZ Rautheim ist im Rahmen der Umwandlung als zweiter Träger an der KoGS Rautheim eingestiegen und an der GS Querum bietet Till Eulenspiegel e.V. als weiterer Träger eine neue Gruppe an. Die Anzahl der Einrichtungen hat sich damit auf 73 erhöht.

 

I. V.
 

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Anlagen

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