Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - 23-22622

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschluss:


„Die Idee zum Aufstellen eines Picknicktisches mit Sitzgelegenheiten (auch barrierefrei nutzbar) wird umgesetzt. Die Ideen zum Aufstellen von Liegestühlen, einer Halbrundbank, von Tütenspendern für Hundekotbeutel sowie die Installation eines Trinkwasserbrunnes werden abgelehnt. Die Idee zum Erneuern der Abfallbehälter wird in Teilen umgesetzt. Die Idee zum Entfernen des Metallrahmens wird geprüft.“
 

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Auf der Ideenplattform wurden am 16.08.2023 Vorschläge zur Gestaltung und Aufwertung der Grünfläche zwischen der Helmstedter Straße, der Howaldtstraße und der Hochstraße eingebracht. Ideengeber war der Kreisverband Braunschweig-Salzgitter e.V. des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Zusammenhang mit einer Beteiligungsaktion von Einwohnerinnen und Einwohnern im Quartier.

Die Stadtverwaltung hat die Vorschläge geprüft und empfiehlt die Umsetzung wie folgt:

Nach Prüfung der eingereichten Vorschläge, sieht die Verwaltung ebenfalls Bedarf für eine Umgestaltung und Aufwertung der Grünfläche und beabsichtigt deshalb, im Jahr 2024 einen Entwurf zur umfassenden Überplanung der Fläche zu erstellen und im Stadtbezirksrat vorzustellen. Im Rahmen der Erstellung eines Gesamtkonzeptes könnten bei einer solchen Umgestaltung sowohl Verbesserungen des Erscheinungsbildes (bspw. Einfriedung), der Aufenthaltsqualität (bspw. Sitzgelegenheiten, Mülleimer) als auch vegetationstechnische Maßnahmen (bspw. Bepflanzung, Rasenfläche) umgesetzt werden.

Umgestaltungsmaßnahmen sollten allerdings nicht den vorhandenen Großbaumbestand negativ beeinflussen und die Pflege der Grünanlage nicht wesentlich erschweren. Aus diesem Grund sollten einige der vorgeschlagenen Maßnahmen nicht umgesetzt werden. Eine Halbrundbank unter der Kastanie (Westzipfel) kann nicht errichtet werden, da die Kastanie aus baumpflegerischer Sicht mittelfristig abgängig ist und deshalb deren noch vorhandene Vitalität durch Erdarbeiten nicht zusätzlich beeinträchtigt werden soll.

Bezogen auf den Vorschlag, einen Trinkbrunnen zu installieren, ist die Grünanlage aus Sicht der Verwaltung zu klein und wenig frequentiert, um den technischen, hygienischen und finanziellen Anforderungen zur Installation und Wartung eines Trinkbrunnes zu rechtfertigen und zu gewährleisten.

Allgemein kann mitgeteilt werden, dass Mobiliar wie Sitzgelegenheiten und Mülleimer in der Regel nicht stark über die Fläche gestreut werden, da dies die Pflege der Grünanlage erschwert. Eine Bündelung an geeigneten Stellen wird daher in der Regel favorisiert.

Vom Aufstellen von Tütenspendern mit Hundekotbeuteln wird abgesehen. Hundekottüten können einfach über den Handel erworben werden, so dass die eigene Bevorratung der Hundebesitzerinnen und -besitzer möglich ist und auch sinnvoll erscheint, wenn diese gleich ab der Haustür der Beseitigungspflicht des Hundekots nachkommen.

Es wurde außerdem angeregt, den rötlichen Metallrahmen am Eingang der Grünanlage zu entfernen oder andersfarbig zu streichen und zu begrünen. Hierzu kann mitgeteilt werden, dass derzeit noch geprüft wird, innerhalb welches Kontextes der Rahmen ursprünglich aufgestellt wurde und ob hier denkmalschutzrechtliche Anforderungen bestehen. Sollte kein kultureller oder denkmalschutzrechtlicher Hintergrund bestehen, könnte der Metallrahmen aus Sicht der Verwaltung entfernt werden. Die Verwaltung möchte allerdings darauf hinweisen, dass der Rahmen bereits jetzt mit Kletterpflanzen begrünt ist.
 

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