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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Die Förderung des Radverkehrs ist in Braunschweig seit vielen Jahren ein wesentliches verkehrsplanerisches Ziel, das kontinuierlich mit konkreten Bauprojekten sowie Maßnahmen, Konzepten und Kampagnen verfolgt wird. Dieses Engagement, das einen wesentlichen Anteil an dem starken Radverkehr in Braunschweig hat, wird auch zukünftig fortgesetzt und dabei in die Umsetzung des Ziele- und Maßnahmenkatalogs Radverkehr in Braunschweig“ integriert.

 

Um den Radverkehr zu fördern, gilt es diejenigen anzusprechen, die das Fahrrad bisher nur selten oder auch nie genutzt haben. Aber genauso gilt es diejenigen weiterhin zu motivieren, die ohnehin viel mit dem Fahrrad unterwegs sind. Dafür ist eine engagierte Öffentlichkeitsarbeit förderlich, die dazu ermuntert, das Fahrrad im Alltag stärker zu nutzen. Es gilt, die vielfältigen Informationen zum Radverkehr zu kommunizieren, sowie auf ein umsichtiges und regelkonformes Verhalten hinzuwirken.

 

Eine die Radverkehrsförderung der Stadt unterstützende Öffentlichkeitsarbeit hat sich in der Vergangenheit bereits etabliert. Durch den Beschluss des Ziele- und Maßnahmenkatalogs „Radverkehr in Braunschweig“ wurde dieses Bestreben durch das Ziel 7 und die darin enthaltenen Maßnahmen „Verstärktes Engagement für Verkehrssicherheit im Radverkehr“ (M 16) und „Werbung für mehr Radverkehr“ (M 17) nochmals betont.

 

ckblick

Die Verwaltung hat in der Vergangenheit auf unterschiedlichen Ebenen für den Radverkehr geworben.

 

Bei öffentlichen Veranstaltungen wie z. B. dem Stadtfrühling, der Europäischen Mobilitätswoche und dem Stadtradeln tritt die Verwaltung direkt mit den rgerinnen und Bürgern in den persönlichen Austausch. Dieser wird dazu genutzt, sich über Ansätze zur Förderung des Alltagsradfahrens auszutauschen und stößt in der Öffentlichkeit auf positive Resonanz.

 

Vom 27.08 - 24.09.2023 erfolgte die Online-Befragung „Was stoppt dich…“, um Hindernisse im Radverkehrsnetz aufzunehmen, um das Netz langfristig zu verbessern. Die Anzahl der Rückmeldungen hat die Erwartungen deutlich übertroffen.

 

Interessierte Bürger können sich online tagesaktuell über Daten der in der Wendenstraße aufgestellten Zählsäule sowie der weiteren verdeckten Zählstationen auf dem Dashboard der Homepage informieren.

 

In diesem Jahr wurde die Förderrichtlinie zur Anschaffung von Lastenrädern und Fahrradanhängern aktualisiert und auf den Nutzerkreis der Privatpersonen ausgeweitet. Diese Initiative ist auf positive Resonanz gestoßen. Die Fördergelder für die Lastenräder waren bereits innerhalb sehr kurzer Zeit ausgeschöpft - viele Räder wurden bereits bewilligt, so dass sich die Umsetzung dieser Kampagne zunehmend im Straßenbild der Stadt widerspiegeln wird.

 

Ferner wird Sorge dafür getragen, dass zu relevanten Meldungen rund um das Thema Radverkehr in Braunschweig Pressemitteilungen erfolgen bzw. dass diese auf den Social-Media-Kanälen der Stadt aufgegriffen werden.

 

Um das Engagement der Stadt für den Radverkehr in der Öffentlichkeit deutlich sichtbar zu machen, wurde ein eigenes Radverkehrslogo entwickelt. Dieses trägt dazu bei, einen Wiedererkennungswert im Kontext der Öffentlichkeitsarbeit zur Radverkehrsförderung zu schaffen und damit noch sichtbarer zu werden.

 

Ausblick für künftige Kampagnen

r die Umsetzung der Maßnahmen M 16 und M 17 plant die Verwaltung folgende Kampagnen:

 

Zur öffentlichkeitswirksamen Umsetzung von M 16 werden aktuell zwei Ansätze verfolgt:

 

-          Die Aktivitäten der Mobilitätsverbände für die Verbesserung der Verkehrssicherheit im Radverkehr werden gefördert.

 

-          Über einen Zeitraum von drei Monaten wird eine Kampagne auf Bussen als Heckwerbung zum Thema des einzuhaltenden Mindest-Überholabstandes initiiert. Dazu werden fünf Heckflächen von Bussen beklebt. Die Heckfläche eignet sich besonders gut, da diese Werbefläche direkt PKW- sowie LKW-Fahrende während der Fahrt adressiert und an den notwendigen innerstädtischen Abstand zu den Radfahrenden von 1,5 m sensibilisiert. Die Maßnahme kann optional im Frühjahr 2024 verlängert werden.

 

Im Sinne von M 17 strebt die Verwaltung langfristig an, mit einer Mobilitäts-App neue Anreize für eine verstärkte Fahrradnutzung im Alltag zu setzen. Zu solchen Zwecken werden bereits unterschiedliche App-Varianten am Markt angeboten. Diese werden zurzeit geprüft.

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