Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Antrag (öffentlich) - 24-22853

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschluss:

Der Bezirksrat bittet die Verwaltung,

 

  1. die beiden Zuwegungen zur Begegnungsstätte a) über den Freizeitweg von der Berliner Straße und b) über die Zufahrt von der Berliner Straße und den zur Begegnungsstätte gehörenden Parkplatz durch geeignete Maßnahmen  besser auszuleuchten und Barrieren zu reduzieren

 

  1. die Absperrpoller und Findlinge (Maßnahme gegen Falschparker) im Bereich der Begegnungsstätte für Menschen mit Sehbeeinträchtigung eindeutig als Hindernis wahrnehmbar zu kennzeichnen. Ein Beteiligung des Behindertenbeirates wie auch des Seniorenbüros an der Maßnahme wäre wünschenswert.

 

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Sachverhalt

Begründung: 

Die Begegnungsstätte ist für Alt und Jung ein beliebter Treffpunkt. Es finden für alle Altersgruppen regelmäßig diverse Veranstaltungen und Kursangebote, insbesondere auch für die ältere Generation und für Frauen statt. Für Besuchende, die mit dem ÖPNV anfahren und für zu Fuß Gehende besteht die Zugangsmöglichkeiten a) über den Freizeitweg von der Berliner Straße oder b) über die Zufahrt und Parkplatz zur Begegnungsstätte.


In diversen persönlichen Gesprächen und im Austausch mit Vertretergruppen für Menschen mit Beeinträchtigungen, älteren Menschen und Frauen werden die Zugangswege zur Begegnungsstätte gerade in der dunkleren Jahreszeit als unzureichend ausgeleuchtet und damit als unsicher („Stolperfallen“ und Hindernisse schwer bis gar nicht erkennbar) bzw. als Angstraum empfunden/benannt. Damit stellt die Zuwegung für bestimmte Personenkreise ein Hindernis an sozialer Teilhabe dar.

 

Die Absperrpoller wie auch die Findlinge sind ein probates Mittel gegen Falschparkende, stellen aber in der vorhandenen Form für Menschen mit Sehbeeinträchtigung ein gefährliches Hindernis dar. Die Poller wie auch die Steine verfügen weder über zusätzliche optische Farbmerkmale noch über Reflektoren. Insbesondere beim Verlassen der Begegnungsstätte vom beleuchteten Innenraum zum dunklen Außengelände sind diese damit potentielle Gefahrenstellen für vermeidbare Kollisionen mit Stürzen.


Durch geeignete Maßnahmen in Form einer besseren Ausleuchtung der Zuwegungen und des Parkplatzes, Anbringung von Farbmarkierungen und Reflektoren könnte objektiv wie auch subjektiv die Zuwegung sicherer gestaltet werden. Auch als Beitrag, um zukünftig allen Personenkreisen (ganzjährig) die soziale Teilhabe an Veranstaltungen und Kursen in der Begegnungsstätte zu ermöglichen. Aus den besagten Gründen bitten wir die Situation für die Besuchenden zu verbessern.

 

 

Gez.     Gez.    Gez.

Antje Keller    Gerhard Masurek  Paul Klie
parteilos / fraktionslos  B90/Grüne   SPD Fraktion 

 

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Erläuterungen und Hinweise