Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 24-22802
Grunddaten
- Betreff:
-
Paketstationen als Mittel zu besserer City-Logistik?
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- FDP-Fraktion im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Rat der Stadt Braunschweig
|
zur Beantwortung
|
|
|
|
20.02.2024
|
Sachverhalt
Sachverhalt:
Wie kommen Pakete zu den Menschen, die sie bestellt haben, und das, ohne den Lieferverkehr unnötig zu verstärken? „Eine hohe Wirksamkeit haben z. B. Maßnahmen und Projekte, die die logistische Zustellinfrastruktur (z. B. Paketshops, Paketautomaten und -schränke) mit den Mobilitätsorten in der Stadt (ÖPNV-Stationen, Mobilstationen), die täglich von den Bürger:innen im Rahmen ihrer Wegeketten genutzt werden, verknüpfen.“ [1]
So heißt es in der Logistikstudie von 2021; insgesamt nennt die Studie Paketautomaten als ein gutes Mittel, den Lieferverkehr auf der Letzten Meile möglichst effizient und gering zu halten. Die Paketstationen verkürzen Wege für Lieferanten wie Kunden, können gerade in intensiven Zeiten wie der Vorweihnachtszeit die Filialen entlasten und bieten kundenfreundliche Öffnungszeiten. Einige dieser Automaten sind bereits in Braunschweig vorhanden, für den Bereich Innenstadt und angrenzend listet die Studie die Standorte von zehn Paketautomaten (Amazon, DHL) auf (Stand 2020): „vor allem auf dem Gelände von Supermärkten, Tankstellen oder an Knotenpunkten des öffentlichen Verkehrs.“[2]
Der Marktführer DHL scheint sein Netz an Paketautomaten ausweiten zu wollen. Unter anderem die FDP-Fraktion wurde per Postkarte angefragt, ob sie Flächen für eine Packstation zur Verfügung stellen könnte.
Vor diesem Hintergrund fragt die FDP im Rat der Stadt Braunschweig:
1. Wie viele Paketstationen gibt es aktuell in der Stadt Braunschweig? (Bitte angeben nach Betreiber geordnet)?
2. Wie viele dieser Paket- beziehungsweise Packstationen befinden sich auf städtischem Grund und Boden?
3. Steht die Stadt in Verhandlungen mit Logistikunternehmen wie zum Beispiel DHL, um auf städtischem Grund Logistikstationen zu etablieren und so ggf. auch Einnahmen für den städtischen Haushalt zu generieren?
[1] KE-CONSULT Kurte&Esser GbR: Logistik-Studie von 2021, Seite 75
[2] Ebenda, S. 31
