Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Antrag (öffentlich) - 24-23075

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschluss:

Der Stadtbezirksrat 212 appelliert an alle Bürger/-innen in unserem Zuständigkeitsbereich, sich überall deutlich gegen Hass und Hetze zu positionieren, am Arbeitsplatz, in der Gaststätte, im gesamten Bereich des öffentlichen Lebens.

 

Der Stadtbezirksrat 212 unterstützt weiterhin ehrenamtliches Engagement und wird auch zukünftig intensiv in Diskussionsforen und vor Ort mit dem Bürgern/-innen im Austausch bleiben.

 

Der Stadtbezirksrat 212 fordert alle Bürger/-innen in unserem Bezirk auf, sich mit Themen an uns zu wenden, die „unter den Nägeln brennen“ und auch die Sitzungen des Stadtbezirks zu besuchen.
 

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Schon immer zeigen Demokraten/-innen Haltung gegen Hass, Menschenfeindlichkeit, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Rassismus, Homophobie, Gleichberechtigungsgegnern, Europafeindlichkeit.

Auch hier im Südosten, im Stadtbezirk Südstadt-Rautheim-Mascherode, gibt es leider Menschen, die rechtspopulistischen und rechtsextremen Meinungen positiv gegenüberstehen. Oftmals ist der Grund dafür persönliche Unzufriedenheit, Verlustängste und Fake News von Demokratiefeinden.

Was aus Hass und Hetze werden kann, haben heute vor 80 Jahren hier in Braunschweig 104 Menschen, darunter auch 3 aus Mascherode, mit dem Leben bezahlen müssen, als amerikanische Flugzeuge einen Bombenangriff gegen Salzgitter und Braunschweig geflogen haben.

Auslöser dieses Bombardements war der Krieg von Nazi-Deutschland gegen die restliche Welt, war Hass, Antisemitismus, Vertreibung, Ermordung von Millionen Menschen durch Mörder, die am 30. Januar 1933 die Macht ergriffen haben, also heute genau vor 91 Jahren.

Ja, wir alle haben keine Schuld daran, wir alle stehen aber in der Verpflichtung, dass so etwas nie wieder passiert. Wehret den Anfängen, kann daher nur unsere gemeinsame Maxime heißen.

Neben den aktuellen wichtigen und richtigen Demonstrationen gegen Remigration, Fremdenfeindlichkeit, gegen Hass und Hetze, müssen wir aber auch mit den Menschen in unserem Wohn- und Lebensquartieren sprechen, sie davon überzeugen, dass die Themen der Rechtsextremisten keine Alternative zu unserem Grundgesetz, zu  unserem demokratischen und sozialen Rechtsstaat sowie zu unserem Gemeinwesen sind.

 

 

 Nie wieder ist Jetzt!
 

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