Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 24-23092
Grunddaten
- Betreff:
-
Trinkwasser-Strategiewechsel mit "Klimafolgen"?
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- AfD-Fraktion im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Rat der Stadt Braunschweig
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zur Beantwortung
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20.02.2024
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Laut Pressebericht wird das Wasserwerk Börßum zukünftig ca. 5 Mio. Kubikmeter Wasser zusätzlich aus einem großen Grundwasserreservoir entnehmen und für Braunschweig bereitstellen. Während der Aufbereitung muss dem Wasser dabei Kohlensäure entzogen werden, die der versickerte Regen zuvor auf dem Weg durch das Erdreich aufgenommen hatte. Beim Durchlauf durch eine Sprinkler werden dem Wasser darin enthaltene Gase entzogen.
Welche Arten von Gasen, die zuvor im Grundwasser gelöst waren, werden bei der Aufbereitung des Börßumer Grundwassers freigesetzt?
Welche jeweiligen Gas-Mengen (in Tonnen) wird bei diesem Verfahren pro Jahr in die Atmosphäre entlassen?
In welchem Verhältnis übersteigt die dann erfolgende Freisetzung von vermeintlich "klimaschädlichen" Gasen eine entsprechende Ausgasung aus dem bisher verwendeten Niederschlagswasser der Harztalsperren, wenn man ebenfalls die Verbrauchsmenge von 5 Mio. Kubikmeter zugrunde legt?
